Banker ermöglichten Erlebniswochenende für Geschwister aus dem ITZ


Foto: Privat



Wolfenbüttel. Nicht nur Geld wollten die Mitarbeiter der Deutschen Bank-Filiale in Wolfenbüttel spenden, sondern auch ihre Zeit. Sie ermöglichten ein gemeinsames Wochenende für Geschwister von behinderten und autistischen Kindern. "Gemeinsam weiter kommen" war das Motto dieser abenteuerlichen Fahrt am vergangenen Wochenende, von den Mitarbeitern des DRK Integrations- und Therapiezentrums (ITZ) in Wolfenbüttel organisiert und von den Kollegen der Bank unterstützt.

Dieses Wochenende für Geschwister von behinderten und autistischen Kindern und Jugendlichen fand nun schon zum dritten mal statt, erstmals unterstützt durch das Mitarbeiterteam der Deutschen Bank in Wolfenbüttel. Gleich sechs Kollegen der Bank stellten ihre Zeit zur Verfügung, um mit acht Kindern im Alter von 6-12 Jahren an der Severienbrücke in Wolfenbüttel zu Wasser zu gehen. Gemeinsam paddelte die Gruppe mit Kanus auf der Oker von Wolfenbüttel bis zum Zeltplatz des Naturfreundehauses in Braunschweig.

Dort wartete ein bunter Grillabend und die Übernachtung in Zelten. Ganz nebenbei hatten alle die Gelegenheit, über die alltäglichen Herausforderungen zu sprechen und sich über ihre Gefühle auszutauschen, wie es ist mit einem behinderten oder autistischen Bruder oder Schwester in der Familie zu leben. Der kleine Robert, jüngster Teilnehmer des Geschwisterwochenendes, freute sich bereits Wochen vorher auf die gemeinsame Kanufahrt. "Für ihn und auch für die meisten anderen Teilnehmer war das Paddeln auf der Oker das Beste", berichtet Petra Kaschefski, Leiterin der Autismusambulanz im ITZ.

Filialleiterin Sabrina Kapitza war es besonders wichtig, diese Aktion nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern mit ihrem Team anzupacken und mitzumachen. So genossen alle Kinder und Jugendliche die liebevolle Zuwendung und Unterstützung ihrer Mitarbeiter. Ein gelungenes Wochenende mit vielen tollen Erlebnissen und Erfahrungen von Gemeinsamkeit waren das Ergebnis. Am Abend waren sich alle einig: "Das machen wir wieder!"


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