"Create your style" – Mädchen drucken ihren eigenen Schmuck

von Sina Rühland




Wolfenbüttel. Accessoires, die sonst niemand hat: der 3D-Druck-Workshop für Mädchen an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ließ der Krativität freien Raum. Die Teilnehmerinnen konnten am PC ihren eigenen Schmuck entwerfen, der dann mit dem 3D-Drucker hergestellt wurde. Warum kaufen, wenn man auch drucken kann?


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Die Studierenden Fabian Szyrzik, Florian Hohmann und Hendrik Letzel sowie Ulrich Rode und Prof. Dr. Andreas Ligocki. Foto: Sina Rühland



Die Schulwoche war für die Schülerinnen des Theodor-Heuss-Gynasiums und des Gymnasiums im Schloss dieses Mal etwas länger – sie verbrachten ihr Wochenende vor dem Computer. Erst einmal mussten die kreativen Werkstücke konstruiert werden, dann "klick" und das Schmuckstück kam aus dem Drucker. Auf diese Weise entstanden Handyschalen, Armreifen oder Ohrringe.


Der Workshop, der sich an technisch interessierte Mädchen richtete, war schnell ausgebucht. "Wir wollen Mädchen zeigen, dass Technik spannend sein und Spaß machen kann", sagte Prof. Dr. Andreas Ligocki, Fakultät Maschinenbau an der Ostfalia. Spannend fanden es die Schülerinnen allemal und so entstanden auch ganz unterschiedlich kreative Stücke – aus dem Drucker. Vielleicht fühlt sich die eine oder andere Teilnehmerin nun berufen, an der Ostfalia-Hochschule den Weg zum Studium zu finden.

Konzipiert und finanziert wurde der Workshop von der Ostfalia, der Stiftung NiedersachsenMetall, dem Arbeitgeberverband Region Braunschweig sowie der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Im kommenden Jahr ist ein Workshop für Jungs geplant; dann soll mit dem 3D-Drucker eine Motoraufhängung gefertigt werden.


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