Cremlinger Schüler sollen auf Braunschweiger Schulen gehen dürfen


Geht es nach den Grünen, sollen Schüler aus Cremlingen zum Beispiel auch die IGS in Volkmarode besuchen können. Foto: Archiv
Geht es nach den Grünen, sollen Schüler aus Cremlingen zum Beispiel auch die IGS in Volkmarode besuchen können. Foto: Archiv | Foto: Robert Braumann

Cremlingen. Die Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Cremlinger Rat fordert die Beendigung der Benachteiligung von Cremlinger Schülern. Für diese bestehe zwar die Möglichkeit, Gymnasien in Braunschweig zu besuchen, Kinder, die eine Integrierte Gesamtschule (IGS), eine Realschule oder eine Hauptschule besuchen wollten, müssten aber den weiten Weg nach Wolfenbüttel antreten. Das teilen die Grünen mit.


„Diese Benachteiligung muss endlich aufhören“, so Fraktionsvorsitzender Diethelm Krause-Hotopp. Traditionell ist der Cremlinger Raum in Richtung Braunschweig orientiert, das wesentlich näher liegt als die Stadt Wolfenbüttel. So wäre zum Beispiel der Weg für Weddeler Schülerinnen und Schüler zur IGS Volkmarode nur drei Kilometer lang, während Wolfenbüttel über 20 Kilometer entfernt ist.

Angesichts der Diskussion in Braunschweig, eine weitere IGS einzurichten, fordern die Cremlinger Grünen von den Verantwortlichen in der Politik, den Weg nach Braunschweig für die Schüler aus der Gemeinde Cremlingen zu ermöglichen. „Der Bürgermeister wird in unserem Antrag für den Gemeinderat aufgefordert, mit der Stadt Braunschweig in Verhandlung zu treten, damit unsere Schüler auch Braunschweiger Schulen besuchen können. Die Kleinstaaterei im Schulbereich ist endlich zu beenden“, so Ulrike Siemens von der Ratsfraktion der Grünen.


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