Dieser parteilose Kandidat will Samtgemeindebürgermeister werden

Ackerfest-Organisator Sebastian Niehoff gibt seine Kandidatur für das Amt in der Samtgemeinde Elm-Asse bekannt.

Sebastian Niehoff kandidiert für den Posten des Samtgemeindebürgermeisters in Elm-Asse.
Sebastian Niehoff kandidiert für den Posten des Samtgemeindebürgermeisters in Elm-Asse. | Foto: Sebastian Niehoff

Schöppenstedt. Zwei Bewerber standen schon fest, jetzt geht ein dritter Kandidat ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters der Samtgemeinde Elm-Asse. Nach dem aktuellen Amtsinhaber Dirk Neumann (parteilos) und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin Schöppenstedts Andrea Föniger (SPD) gibt jetzt der ebenfalls parteilose Kandidat Sebastian Niehoff seine Kandidatur für die am 13. September stattfindende Wahl in einer Pressemitteilung bekannt.



Mit Verwaltungs- und Führungserfahrung, klaren Zukunftsvorstellungen und einer tiefen Verwurzelung in der Region möchte er die Lebensqualität der Menschen in Elm-Asse nachhaltig verbessern, heißt es dort. Niehoff ist Familienvater und seit vielen Jahren eng mit der Samtgemeinde verbunden.

Erfahrung aus Verwaltung und Ehrenamt


Schon früh haben ihn die in der Familie gelebten Werte geprägt, die sich heute in seinem Engagement für Gemeinschaft, Verantwortung und Zusammenhalt widerspiegeln. Beruflich bringe er mehr als 14 Jahre Verwaltungserfahrung auf höherer behördlicher Ebene, unter anderem bei NATO und Bundeswehr, mit. Dort habe er moderne Verwaltungsabläufe, Personalführung und strategische Entscheidungsprozesse kennengelernt, die er nun für eine effizientere, bürgernähere und digitalere Samtgemeindeverwaltung nutzen möchte.

Als Vorstandsvorsitzender des Vereins Ackerfest, der seit mehr als 25 Jahren das Ackerfest Open Air in der Region organisiert, habe Niehoff bewiesen, dass er ehrenamtliches Engagement bündeln und große Projekte erfolgreich mit vielen Beteiligten umsetzen kann. Aus dieser Erfahrung heraus steht er für Dialog auf Augenhöhe, verlässliche Zusammenarbeit mit Vereinen und Initiativen und eine Politik, die das Ehrenamt stärkt.

Niehoff trete bewusst als parteiloser Kandidat zur Wahl an. Dies verstehe er als Chance, Brücken zwischen den unterschiedlichen politischen Kräften zu bauen und die Interessen der Bürger in den Mittelpunkt zu stellen – unabhängig von Parteibüchern.

Gerade in den Räten der Samtgemeinde, der Stadt und der Mitgliedsgemeinden sehe Niehoff seine Parteilosigkeit als Vorteil: Er könne konstruktiv mit allen Fraktionen zusammenarbeiten, Kompromisse moderieren und Lösungen entwickeln, die von breiten Mehrheiten getragen werden.

Zehn-Punkte-Plan für de Samtgemeinde Elm-Asse


In seinem 10-Punkte-Plan legt Niehoff zentrale Themen für die Zukunft der Samtgemeinde Elm- Asse fest. Dazu gehören unter anderem mehr Bürgerbeteiligung, die Digitalisierung und Umstrukturierung der Verwaltung, die Weiterentwicklung von Schulen und Kitas, die Stärkung des Ehrenamts sowie bessere Angebote für Rentnerinnen und Rentner.

Zudem setze er klare Akzente bei der Statusüberprüfung des Atomlagers Asse, dem Ausbau erneuerbarer Energien und einer Verbesserung der ÖPNV-Anbindungen. Ergänzt werde dies durch eine konsequente Haltung: Null Toleranz gegenüber Extremismus und politischer
Gewalt sowie die Aufstellung eines langfristigen Zukunftsplans für die Region Elm-Asse über mindestens zehn Jahre.

Mit seinem Profil als junger, aktiver Familienvater mit Verwaltungserfahrung und starkem ehrenamtlichem Engagement möchte Niehoff ein Angebot an alle Generationen in Elm-Asse machen. Die leicht ältere Bevölkerungsstruktur in der Samtgemeinde und der hohe Anteil
von Menschen über 45 Jahren nehmen dabei ebenso Raum in seinem Konzept ein wie die Frage, wie die Region für junge Familien attraktiv gestaltet werden kann.