Wolfenbüttel. Beim DRK-Kreisverband Wolfenbüttel steht ein personeller Wechsel an der Spitze bevor. Das bestätigte Björn Försterling, Präsidiumsvorsitzender des Kreisverbands, auf Anfrage von regionalHeute.de.
Die derzeitige Vorständin Aline Gauder wird den DRK-Kreisverband ab dem 1. April 2026 verlassen. "Die derzeitige Vorständin Aline Gauder wird aus sehr erfreulichen Umständen zeitweise den DRK-Kreisverband Wolfenbüttel ab dem 1. April verlassen, da sie in den Mutterschutz mit anschließender Elternzeit geht. Im gesamten DRK-Kreisverband Wolfenbüttel freuen wir uns über diese positive private Nachricht. Gerne hätten wir in der bisherigen Konstellation weitergearbeitet und freuen uns deshalb schon jetzt auf ihre Rückkehr. Auch Aline Gauder hat bereits erklärt, dass sie zurückkehren möchte. Welche Aufgaben sie künftig übernehmen wird, um Familie und Beruf zu vereinen, werden wir gemeinsam besprechen, wenn es so weit ist. Aline Gauder stehen alle Türen offen", so Försterling.
Försterling übernimmt
Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, habe das geschäftsführende Präsidium – unter Ausschluss von Försterling – entschieden, ihn zum hauptamtlichen Vorstand des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel sowie zum Geschäftsführer der DRK-Rettungsdienst gGmbH zu berufen. Diese Funktionen werde Försterling ab dem 1. Juli 2026 in Vollzeit übernehmen.
Kein Zusammenhang mit Hackerangriff
Einen Zusammenhang mit dem Hackerangriff im Jahr 2024, bei dem Erpresser neben einer geringen Summe Geld vor allem die Entlassung zweier oberster Führungskräfte gefordert hatten, weist Försterling ausdrücklich zurück. In den vergangenen Monaten sei Ruhe im Verband eingekehrt. Die Mitarbeiter würden sich mit großem Engagement auf die Kernaufgabe des Deutschen Roten Kreuzes konzentrieren: Menschen zu helfen, wenn Unterstützung benötigt wird, macht Björn Försterling abschließend deutlich.



