Etliche Einbrüche: Steht Wolfenbüttel im Fokus von Kriminellen?

In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu Einbrüchen im Stadtgebiet. Ist Wolfenbüttel besonders stark getroffen?

von Alexander Panknin


Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Marvin König

Wolfenbüttel. Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen. Dies führt jedes Jahr auch wieder zu einer anderen unschönen Begleiterscheinung: Kriminelle nutzen den Schutz der Dunkelheit und steigen vermehrt in Häuser und Wohnungen ein, um deren Bewohner um ihr Hab und Gut zu bringen. Auch in Wolfenbüttel kam es in den vergangenen Wochen zu etlichen Einbrüchen, die einen Zusammenhang zwischen den Taten vermuten lassen könnten. Treibt aktuell eine Verbrecherbande ihr Unwesen im Stadtgebiet oder ist das Aufkommen von Einbrüchen noch in einem zu erwartenden Bereich? regionalHeute.de fragte bei der Polizei nach.



Zwischen dem 24. und 25. November gab es zuletzt Einbrüche in eine Schule und Gaststätten. Danach folgten gleich vier Einbrüche in einer Nacht zwischen dem 29. und 30. November. Am vergangenen Wochenende ging es weiter. Da drangen Täter in einen Imbiss Am Kornmarkt ein. Die Polizei geht von ortskundigen Tätern aus.

Das sagt die Polizei


Wie die Polizei berichtet, häufen sich die Einbruchsdiebstähle in dieser Jahreszeit, Hier von seien in der Regel Einfamilienhäuser betroffen. Bei den Einbrüchen in den vergangenen Tagen seien allerdings vorzugsweise Gewerbeobjekte, Schulen, Gaststätten, Praxen und ähnlich Objekte betroffen gewesen. Dies ließe auch Rückschlüsse auf einen möglichen Täterkreis zu.

"Aus polizeilicher Erfahrung ist hier ein örtlicher Täter zu vermuten. Bei diesen Taten handelt es sich oftmals um Taten im Rahmen der Beschaffungskriminalität im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln", erklärt die Polizei. Weiter geben die Beamten allerdings auch eine Entwarnung: Eine signifikante Häufung von Wohnungseinbruchsdiebstählen sei derzeit nicht zu verzeichnen.


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