Försterling zu ÖPNV: "Eine Preiserhöhung würde der Region schaden"


Björn Försterling Foto: FDP
Björn Försterling Foto: FDP Foto: Nigel Treblin

Wolfenbüttel. Der örtliche Landtagsabgeordnete kritisiert die geplante Kostensteigerung im ÖPNV. Die Unternehmer im Regionalverband hatten sich auf eine erneute Fahrpreiserhöhung verständigt.


Um die Fahrpreise verbindlich zu erhöhen fehlt nun nur noch die Zustimmung der kommunalen Parlamente der Region. Zwar hört sich die Fahrpreissteigerung nach erstmal verhältnismäßig wenig an. Doch die jetzigen Preise im ÖPNV verhindern, dass viele Mitbürger auf Bus und Bahn umsteigen.

„Eine weitere Preissteigerung schadet nicht nur der Akzeptanz des Öffentlichen Personen Nahverkehrs sondern auch viel mehr den Wolfenbüttelern Geschäften“, so der Landtagsabgeordnete.
Für die FDP-Kreistagsfraktion stellt sich doch auch eine andere Frage. Wie kommt der Fahrpreis überhaupt zustande. Wer profitiert in wie weit. Nach Einschätzung der Kreistagsfraktion müssten die Strecken öffentlich ausgeschrieben werden und die Leistungen klar definiert werden. „Um der Umwelt und den Fahrgästen zu helfen, muss zukünftig den Preissteigerungen eine verständliche und nachvollziehbare Kosten/Gewinnkalkulation vorliegen“, so der Kreistagsverordnete Björn Försterling.

In diesem Zusammenhang merkt Försterling auch an, dass die öffentlichen Streckenausschreibungen im Schienenverkehr auch zu günstigeren Fahrpreisen und eine höherer Frequenz der Strecken geführt habe.


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