Frank Oesterhelweg besucht Polizeidienststellen


Im Bild v. l. n. r. Lutz Zeidler, Frank Oesterhelweg und Thomas Arth. Foto: Privat
Im Bild v. l. n. r. Lutz Zeidler, Frank Oesterhelweg und Thomas Arth. Foto: Privat | Foto: Privat



Wolfenbüttel. Unsere Redaktion erreichte eine Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten Frank Oesterhelweg, die an dieser Stelle unkommentiert und ungekürzt veröffentlicht wird:



Großes Engagement trotz extrem hoher Belastungen
Frank Oesterhelweg besucht Polizeidienststellen


Wolfenbüttel. Im Rahmen einer Besuchstour durch alle vier Dienststellen des Polizeikommissariats Wolfenbüttel informierte sich CDU-Landtagsabgeordneter Frank Oesterhelweg gemeinsam mit in den jeweiligen Kommunen verantwortlichen Parteifreunden über die aktuelle Situation bei unseren Ordnungshütern.

Verkehrsunfallgeschehen im Blickpunkt
In Schladen wurden Oesterhelweg und Gemeindeverbandsvorsitzender Michael Grall von Armin Holzheuer empfangen. Der Stationsleiter berichtete seinen Gästen von der hohen Aufklärungsquote in Schladen. Auch das Unfallgeschehen an der sogenannten Gielder Kreuzung zwischen Schladen und Neuenkirchen sowie an der dortigen Autobahnzufahrt wurde erörtert. In Schöppenstedt wurden Oesterhelweg und seine Parteifreunde Dietmar Fricke und Karl-Heinz Müller von Polizeihauptkommissarin Britta Hoffmann informiert, die Ihren Dienst im vergangenen Jahr als Nachfolgerin von Andreas Rindermann angetreten hatte.

Hohe Arbeitsbelastungen und viele Überstunden
Hier und auch in Cremlingen standen die hohen Arbeitsbelastungen, Überstunden und Krankenstand im Focus, auch das durchaus hohe Durchschnittsalter der Beamten wurde angesprochen. Cremlingens Stationschefin Insa Reinecke-Buß berichtete Frank Oesterhelweg, Michael Hartig und Volker Brandt auf Nachfrage, dass der vor wenigen Jahren in Betrieb genommene LKW-Rastplatz an der A 39 keine Auffälligkeiten und Belastungen für ihren Verantwortungsbereich mit sich gebracht habe.

Mehr Polizisten sind notwendig
Im Polizeikommissariat Wolfenbüttel erörterte der Landtagsabgeordnete gemeinsam mit Thomas Arth und Lutz Zeidler die Frage der Nachwuchswerbung für die Polizei, die angesichts der Altersstruktur von besonderer Bedeutung sei. Oesterhelweg sprach
sich mit Nachdruck für eine deutliche Aufstockung der niedersächsischen Polizei aus, im Gespräch sind hier landesweit 1000 Stellen. Dazu seien auch die Ausbildungsquoten bzw. Einstiegszahlen deutlich zu erhöhen, um Ausfälle während der Ausbildung kompensieren
zu können. Während man angesichts der Ausbildungsdauer bei neuen Stellen für Polizeibeamte einen Vorlauf von vier Jahren für die volle Wirksamkeit benötige, sei durch umgehende Einstellung zusätzlicher Verwaltungskräfte eine sofortige Entlastung der Beamten zu erzielen, die sich dann verstärkt ihren eigentlichen Aufgaben widmen könnten. "Wir haben in der Vergangenheit einige Weichen nicht richtig gestellt, das müssen wir dringend korrigieren. Angesichts der gestiegenen Herausforderungen und neuer Bedrohungslagen ist eine Aufstockung unsere Polizei dringend geboten", so Frank Oesterhelweg, der auch die technische Ausstattung der Polizei als "deutlich ausbaufähig" bezeichnete.

Überstunden müssen auf Wunsch bezahlt werden
Er sprach sich auch mit Nachdruck dafür aus, den Beamten eine Auszahlung aufgebauter Überstunden anzubieten, die Mittel dafür stünden schließlich zur Verfügung. Als "positiv und erfreulich" bewertete Oesterhelweg die Aussagen die Beamten in den Dienststellen, dass angesichts der dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen und des großen Engagements von Ehrenamtlichen und Kommunen keine besonderen Probleme mit den Schutzsuchenden aufgetreten seien.



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