GEW unterstützt Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen an Schulen


GEW-Kreisverband fordert verbesserte Arbeitsbedingungen für Schulbeschäftigte. Symbolbild: Pixabay
GEW-Kreisverband fordert verbesserte Arbeitsbedingungen für Schulbeschäftigte. Symbolbild: Pixabay | Foto: Pixabay

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Wolfenbüttel. Der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)-Kreisverband verlangt verbesserte Arbeitsbedingungen für Schulbeschäftigte. Damit unterstützt er Forderungen nach verstärkten Bildungsinvestitionen in Niedersachsen, die bei Personalversammlungen an Schulen im Kreis Wolfenbüttel am 12. und 13. Juni laut geworden waren. Davon berichtet der GEW-Kreisverband.


"Zusammen mit unseren Schulen aus der Stadt und dem Landkreis Wolfenbüttel protestieren damit rund 800 Personalversammlungen in ganz Niedersachsen gegen Dauerüberlastung, Fachkräftemangel und ungerechte Bezahlung. Die GEW Wolfenbüttel solidarisiert sich ausdrücklich mit den Kollegien. Das Land Niedersachsen muss jetzt unverzüglich handeln“, sagte GEW-Kreisvorsitzender Michael Bode. Mit Hinweis auf die Überstunden-Uhr der GEW (http://www.gew-nds.de/ueberstundenuhr) habe er darauf hingewiesen, dass die niedersächsischen Lehrer seit Antritt dieser Landesregierung am 22. November 2017 mehr als zehn Millionen Überstunden gleistet haben. "Seit Jahren sind die Lehrkräfte im Arbeitsalltag überlastet, produzieren einen Berg von Überstunden und erhalten weder zeitlichen noch finanziellen Ausgleich. Dieser skandalöse Missstand muss endlich angepackt werden“, forderte Bode. Die landesweiten Personalversammlungen seien vom GEW-Landesverband Niedersachsen angeregt worden, um die verantwortliche Politik noch einmal verstärkt auf die dringend notwendigen Verbesserungen hinzuweisen. Ende Juni werde der Landesverband die Forderungen an den Kultusminister übergeben.