Zahlreiche Besucher informierten sich in einem Zelt über die Geflügelhaltung in Deutschland. Anschließend ging es in den Stall (">Zahlreiche Besucher informierten sich in einem Zelt über die Geflügelhaltung in Deutschland. Anschließend ging es in den Stall ( Foto: Uni Vechta)
Die Geflügelhaltung ist viel besser als ihr Ruf. Darüber waren sich die rund 300 Besucher nach dem Gang durch den Hähnchenstall von Ulrich Löhr am Sonntag in Groß Denkte einig. Besonders viele Familien mit Kindern wollten wissen, wo das Fleisch herkommt, das bei Ihnen auf dem Teller liegt. Bei den Besichtigungen klärte der Landwirt und Experten der Universität Vechta über die Haltung von Hähnchen in Deutschland auf und beantworteten viele Fragen.
Die Stallöffnung war Teil der Transparenzoffensive der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft (NGW). Unter der Projektleitung der Uni Vechta öffnen in den kommenden drei Jahren nacheinander rund 60 Betriebe im ganzen Bundesland ihre Ställe.
Die meisten Besucher hatten nur eine vage Vorstellung davon, wie es in einem Geflügelstall wirklich aussieht. So waren einige überrascht, dass Masthähnchen nicht in Käfigen gehalten werden. „Der Bedarf nach Aufklärung über die Geflügelhaltung in Deutschland ist offensichtlich groß“, betont Prof. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst, Projektleiter von der Uni Vechta.
Im kommenden Jahr sollen weitere Ställe – in anderen Landkreisen in Niedersachsen – für Besucher geöffnet werden.
Weitere Information zur Transparenzoffensive der Geflügelhalter im Web unter www.ngw-landesverband.de

