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Im Katastrophenfall: "Landkreis kann nicht für alle gerade stehen"

Der Kreistags- und ehemalige Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg sieht den Landkreis Wolfenbüttel schlecht auf Katastrophen vorbereitet. Er mahnt aber zugleich, dass der Landkreis nicht für alle gerade stehen könne.

von Werner Heise


Frank Oesterhelweg im Gespräch mit regionalHeute.de-Chefredakteur Werner Heise. Foto: regionalHeute.de / Video: regionalHeute.de

Wolfenbüttel. Nach Ansicht des CDU-Kreistagsabgeordneten und ehemaligen Landtagsabgeordneten Frank Oesterhelweg ist der Landkreis Wolfenbüttel noch immer schlecht auf Katastrophen vorbereitet. Doch im Vergleich zu den letzten Jahren habe sich etwas verändert: Das Thema der Gefahrenabwehr und Vorsorge sei jetzt parteiübergreifend präsent.


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"Alle tun ihr Möglichstes", ist sich Frank Oesterhelweg im Gespräch mit regionalHeute.de-Chefredakteur Werner Heise sicher. Selbst die noch vor einigen Monaten - und vor allem im Wahlkampf - bei diesem Thema von der CDU kritisierte Landrätin findet bei ihm lobende Erwähnung. Sie besuche jetzt ein Seminar an der Katastrophenschutzschule in Ahrweiler. Und sowieso könne der Landkreis nicht für alle gerade stehen, sich aber sehr wohl darum kümmern, dass andere für das Thema sensibilisiert werden. "Das ist das, was wir auch weiter einfordern", so Oesterhelweg.

"Nicht immer mit dem Finger auf die Politik oder Verwaltungen zeigen"


Das Bewusstsein bei den Leuten sei lange Jahre nicht da gewesen. Deswegen könne man auch nicht immer mit dem Finger auf die Politik oder Verwaltungen zeigen. Die Aufgabe der Politiker sei es aber, die Bevölkerung für das Thema der Katastrophenvorsorge zu sensibilisieren, so der CDU-Kreistagsabgeordnete.

Sehen Sie im oben angezeigten Video, was Frank Oesterhelweg sonst noch zum Katastrophenschutz gesagt hat. Das Gespräch in voller Länge sehen Sie in unserem Artikel "Landtags-Aus für Oesterhelweg: Gründe, Gedanken und das, was bleibt".


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