"Keep Cool" am THG: Schüler erweitern ihre Sozialkompetenz

Bei dem Sozialtraining "Keep Cool" lernen Schüler, ihr Sozialverhalten zu erweitern.

Die FünftklässlerInnen bewältigten gemeinsam das knifflige Fadenspiel.
Die FünftklässlerInnen bewältigten gemeinsam das knifflige Fadenspiel. | Foto: THG

Wolfenbüttel. Im Rahmen des Präventionskonzepts des Theodor-Heuss-Gymnasiums durchlaufen derzeit alle vier fünften Klassen das Sozialtraining „Keep Cool“. Begleitet werden sie bei dem Projekt, das wie in jedem Jahr in enger Kooperation mit Matthias Steeg von der Stadtjugendpflege Wolfenbüttel stattfindet, von ihren Klassenlehrerteams und Manuela Glufke, der Sozialpädagogin am THG. Dies berichtet die Schule in einer Pressemitteilung.


„Keep Cool“ ist ein soziales Training, bei dem die Schülerinnen und Schüler lernen sollen, das eigene Verhalten zu reflektieren, Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren, um so das eigene Sozialverhalten zu erweitern und die Klassengemeinschaft zu stärken. Die Schülerinnen und Schüler werden mithilfe verschiedenster praktischer und spielerischer Übungen dabei unterstützt, die Wirkungen ihres eigenen Verhaltens bewusster wahrzunehmen und gegebenenfalls zu verändern. Dabei sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Engagement und erkennbarer Freude bei der Sache.

Entspannte Atmosphäre im Jugendzentrum


Alle Beteiligten, Lehrkräfte und Jugendliche, schätzen sehr die angenehm entspannte Atmosphäre in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums am Harztorwall fernab vom alltäglichen Schulrhythmus. Besonders beliebt sind dabei die individuellen und aktiven Pausen, denn dann dürfen die Spielgeräte wie Kicker, Billard, Flipper und der Spieleraum genutzt werden.

Die Lehrerinnen und Lehrer sind während des Trainings in der Lage, aus der Beobachterrolle heraus bei ihren Schülerinnen und Schülern Besonderheiten im Verhalten zu erkennen, die im Schulalltag häufig nicht sofort offensichtlich sind. Dabei werden individuelle Stärken ebenso entdeckt wie Unterstützungsbedarfe, die anschließend in der Schule, zum Beispiel in den Verfügungsstunden, wieder aufgenommen und bearbeitet werden können.

Äußerungen von Schülerinnen und Schülern sprechen Bände bezüglich des Erfolgs dieses Projekts. „Ich habe nun ein stärkeres Vertrauen in meine Mitschüler, weil ich beim Spiel gemerkt habe, dass man sich auf die anderen verlassen kann,“ so eine Schülerin der Klasse 5d am Ende der „Keep cool“-Tage. Insbesondere die ständige Arbeit in wechselnden Teams, bei der alle Mitglieder aufeinander angewiesen sind und Aufgaben nur gemeinsam erfolgreich gelöst werden können, trägt deutlich erkennbare und nachhaltige Früchte bei der Stärkung der Klassengemeinschaft, sodass sich im Nachhinein alle einig sind: Das Projekt wird im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder durchgeführt.


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