Lage wegen mangelnder Blutspenden bedrohlich

Termin für Freiwillige am 1. September.

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Symbolbild Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Wolfenbüttel. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schlägt wegen zu wenig Blutspenden Alarm. "Die Lage ist zum Teil bedrohlich", teilte die Hilfsorganisation am heutigen Freitag mit.


Von Blutgruppe B- reichen die Vorräte laut DRK-Blutspendebarometer nicht einmal mehr für zwei Tage, Patienten laufen Gefahr, keine lebensrettende Blutspende zu erhalten. "Wenn Sie diese Blutgruppe haben, brauchen wir Sie dringend als Spender", sagte Björn Försterling, Blutspendebeauftragter des DRK-Ortsvereins. "Aber auch fast alle anderen Vorräte sind im kritischen Bereich, die Sommerferien reißen immer ein Loch in die Versorgung." Täglich brauchen Menschen, die durch Unfälle, Operationen, Krankheiten oder auch Geburten in Gefahr geraten sind, die lebensrettenden Spenden. 500 Milliliter gibt man bei der Spende ab - eine Menge, die ein gesunder Körper gut verkraften kann. Spenden darf grundsätzlich jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren, der mindestens 50 Kilogramm wiegt. Frauen können maximal viermal, Männer höchstens sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von acht Wochen (Tag der Blutspende plus 55 Tage) liegen. Personen aus einem Risikogebiet im Ausland oder die Kontakt zu einem Covid-19-Patienten hatten, dürfen 14 Tage danach kein Blut spenden. Personen, die in den vier Wochen zuvor an Covid-19 oder Atemwegserkrankungen litten, werden ebenfalls gebeten, den Termin nicht zu besuchen.

Nächster Termin Anfang September


Der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bietet am 1. September wieder einen Blutspendetermin an. Wie an jedem ersten Donnerstag im Monat werden zwischen 15 Uhr und 19:30 Uhr in der Lindenhalle Liegen, Personal und Essenspakete für Menschen bereitstehen, die etwas Gutes tun wollen.


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