Landeswettbewerb "Inklusive Kommune": Landkreis hat sich beworben


| Foto: Anke Donner



Kreis Wolfenbüttel. Der vom Niedersächsischen Sozialministerium initiierte Landeswettbewerb "Inklusive Kommune" geht in die entscheidende Phase. Über 30 Kommunen (Landkreise, kreisfreie Städte, kreisangehörige Städte und Gemeinden) haben sich beworben, um im Rahmen des Wettbewerbes als vorbildliche inklusive Kommune ausgewählt zu werden. Darunter auch der Landkreis Wolfenbüttel.


Am heutigen 14. Mai kommt die Jury unter dem Vorsitz des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, zusammen, um eine Auswahl besonders vorbildlicher Beispiele für das gelebte Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen vor Ort zu treffen. Aus den vielen eingereichten Bewerbungen sollen die Kommunen ermittelt werden, die zur finalen Präsentation vor der endgültigen Auswahlentscheidung eingeladen werden. Dafür steht insgesamt ein Betrag von 450.000 Euro zur Verfügung, der mit der Auswahlentscheidung auf die ausgewählten Kommunen aufgeteilt wird. Die Zuschüsse werden vor Ort dann in die Umsetzung nachhaltiger Inklusionsprojekte investiert. Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt ist schon jetzt hoch erfreut über die große Zahl von Bewerbungen.


Cornelia Rundt: "Unser Gemeinwesen wird vor allem in den Kommunen gestaltet. Vor Ort entscheidet sich, welche Chancen und Teilhabemöglichkeiten genutzt werden können. Wir wollen deshalb mit unserem Landeswettbewerb die Inklusion auf der örtlichen Ebene stärken."


Ziel müsse die Entwicklung von inklusiven Sozialräumen mit einer umfassenden Barrierefreiheit und Zugänglichkeit sowie einer weitreichenden Infrastruktur sein. Cornelia Rundt: "Es geht darum, Menschen mit Behinderungen an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen. Ohne Ausnahme."