Londoner White Horse Theatre am Theodor Heuss Gymnasium


Wie jedes Jahr hat das White Horse Theatre aus London auf seiner Deutschlandtournee einen Zwischenstopp am Theodor-Heuss-Gymnasium eingelegt, um eine Kostprobe aus dem abwechslungsreichen Repertoire darzubieten. Fotos: Kea Oelschlägel
Wie jedes Jahr hat das White Horse Theatre aus London auf seiner Deutschlandtournee einen Zwischenstopp am Theodor-Heuss-Gymnasium eingelegt, um eine Kostprobe aus dem abwechslungsreichen Repertoire darzubieten. Fotos: Kea Oelschlägel



Wolfenbüttel. Wie jedes Jahr hat das White Horse Theatre aus London auf seiner Deutschlandtournee einen Zwischenstopp am Theodor-Heuss-Gymnasium eingelegt, um eine Kostprobe aus dem abwechslungsreichen Repertoire darzubieten. Diesmal waren es zwei Stücke, die von den vier Theaterprofis, zwei Frauen und zwei Männern, aufgeführt wurden: „Fear in the Forest“ für die Schüler der Jahrgänge 5 und 6 sowie „Drinking for Dummies“ für die Jahrgänge sieben bis neun.

Im ersten Stück ging es um das Mädchen Josy, das sich nach einer Scooter-Panne in einem Wald verirrt hat, in dem nichts ist wie es zu sein scheint. Mitten in stürmischer Finsternis sucht Josy Schutz in einem unheimlichen Hotel, dem „Butcher’s Arms“, und klopft an die Tür. Doch dessen Bewohner sind nicht diejenigen, die sie zu sein vorgeben... und dann sind da auch noch diese gruseligen Geräusche! Die vier Schauspieler verstanden es, das junge Publikum mit einer vergnüglichen Geschichte, in der auch ein Wolf und diverse Geister vorkamen, kurzweilig zu unterhalten und in die Handlung mit einzubeziehen. Natürlich gab es zum Schluss ein Happy End.

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Sehr zum Vergnügen der Jüngsten am THG wurden einige von ihnen in die Handlung des Theaterstückes einbezogen. Foto:



Ein ernstes Thema wurde im zweiten Stück behandelt; es ging um die Gefahren des Alkoholmissbrauchs: Vier Teenager planen, am Wochenende eine Party zu feiern und bringen sich schon vorher mit reichlich Wodka in die richtige Stimmung, was allerdings ziemlich nach hinten losgeht: Die anfangs lockere Party endet in einer Tragödie...
Die vier jungen Schauspieler kamen aus unterschiedlichen Regionen Englands und sprachen somit Englisch mit unterschiedlichen regionalen Ausprägungen: Eine Chance für die Schüler, die Fremdsprache authentisch und lebendig zu erleben. So ergriffen etliche Schüler jeweils am Ende der beiden Vorstellungen auch die Gelegenheit, den Gästen Fragen zu stellen, welche von diesen launig beantwortet wurden. Für Heiterkeit sorgten die deutschen Lieblingswörter der englischen Muttersprachler, wie beispielsweise „Leitungswasser“ oder „Schnitzel“. Beide Vorstellungen kamen bei den Schülern insgesamt sehr gut an, und man darf sich bereits auf die neuen Stücke des White Horse Theatres freuen, die im nächsten Schuljahr am Theodor Heuss Gymnasium aufgeführt werden.


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