Mann wird von eigenem Kleinbus erdrückt: Kinder müssen alles mit ansehen

Der 58-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Er wollte das rollende Fahrzeug stoppen.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Pixabay

Oderwald. Am frühen Donnerstagmorgen gegen 7:20 Uhr ereignete sich in Börßum, Hauptstraße, ein tragischer Unglücksfall, bei dem ein 58-jähriger Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel tödlich verletzt worden ist. Dies teilte die Polizei mit.



Nach ersten Ermittlungen der Polizei, befand sich der 58-Jährige mit einem Kleinbus in einer privaten Hofzufahrt auf einem Privatgrundstück an der Hauptstraße in Börßum. Der 58-Jährige hatte das Fahrzeug verlassen und hielt sich offenbar am Heck des Kleinbusses auf. Im weiteren Verlauf setzte sich das Fahrzeug vermutlich selbstständig in Bewegung und rollte vorwärts. Beim Versuch das rollende Fahrzeug aufzuhalten, wurde der 58-jährige seitlich zwischen einer Hauswand und dem Fahrzeug eingeklemmt.

Kinder saßen noch im Auto


Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der 58-Jährige noch am Unglücksort. Im Kleinbus befanden sich zudem zwei Kinder im Alter von 8 und 12 Jahren. Sie wurden unverletzt zunächst am Ort betreut. Die polizeilichen Ermittlungen zur Klärung der Unglücksursache wurden aufgenommen und dauern an. Im Einsatz waren neben Polizei, Rettungsdienst und Notarzt auch die Feuerwehr, Notfallseelsorger und ein Bestattungsunternehmen. Die Hauptstraße in Börßum war zeitweise für den Fahrzeugverkehr gesperrt.


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