Müller: "VW soll Engagement in Russland neu bewerten"

"Dieser Bruch des Völkerrechts durch Russland muss zwingend Folgen für das Tochterunternehmen Volkswagen Group Rus mit dem VW-Werk in Kaluga haben", so Carsten Müller, MdB.

Carsten Müller (CDU): "VW soll Engagement in Russland neu bewerten."
Carsten Müller (CDU): "VW soll Engagement in Russland neu bewerten." Foto: Thomas Stödter

Region. Vor dem Hintergrund des heutigen Angriffs der Russischen Föderation auf die Ukraine, fordert der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller, dass Volkswagen sein Engagement in Russland neu bewerte.


"Ich habe den Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG, Dr. Herbert Diess sowie die beiden im Aufsichtsrat des Unternehmens vertretenden Mitglieder des Landes Niedersachsen, Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann heute aufgefordert, das Engagement der Volkswagen AG in Russland unter dem Eindruck der heutigen russischen Aggression neu zu bewerten. Dieser Bruch des Völkerrechts durch Russland muss zwingend Folgen für das Tochterunternehmen Volkswagen Group Rus mit dem VW-Werk in Kaluga haben", so Müller.

Der Angriff verlange nach schärfsten Sanktionen der westlichen Staatengemeinschaft. Jedes Engagement in Russland sei zu prüfen, denn es sei der Punkt erreicht, an dem harte und entschiedene Sanktionen in allen Bereichen durchzusetzen sind, so der Christdemokrat. Diese Sanktionen müssten entschlossen durchgesetzt werden, auch wenn sie Auswirkungen auf unsere Wirtschaft haben.


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