Oliver Behn ist neuer Schulleiter des Gymnasium Im Schloss

von Nino Milizia


Vorgängerin und Nachfolger: Ulrike Schade und der neue Schulleiter Oliver Behn. Archivfoto: Stadt Wolfenbüttel
Vorgängerin und Nachfolger: Ulrike Schade und der neue Schulleiter Oliver Behn. Archivfoto: Stadt Wolfenbüttel | Foto: Stadt Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. In einer feierlichen Zeremonie wurde Studiendirektor Oliver Behn in sein Amt des Schulleiters des Gymnasiums im Schloss eingeführt. Zahlreiche Redner offenbarten die Wertschätzung gegenüber seiner Vorgängerin Ulrike Schade, die selbst bereits vor sechs Jahren ihren würdigen Nachfolger in Behn erkannte.


Studiendirektor Torsten Micheels hielt die humorvolle Eröffnungsrede für seinen Freund und neuen Schulleiter. Vorbereitend auf die ihm anvertraute Aufgabe hatte er sich mit Hilfe von Google vorbereitet und war so auf den Begriff "Inauguration" gestoßen. Fasziniert von der Fülle der Verwendungsmöglichkeiten, baute er um diesen herum eine Präsentation, die so einige Lacher auslöste. Inauguration wird nämlich sowohl als Vorzeichen gedeutet, als auch bei der Amtseinführung von Priestern oder gar des US-Präsidenten verwendet. Eine Steilvorlage für Micheels, der so natürlich mit Hilfe von Fotomontagen Behn in Priesterkutte und Trump-Verschnitt zeigte. Doch drückte Micheels damit eher liebevoll seinen Respekt vor Behn aus, als sich über ihn lustig zu machen.

Dorothee Kirsch von der Landesschulbehörde beglückwünschte im Anschluss gar das GIS für seinen neuen aus Verden stammenden "Steuermann", eine bessere Wahl habe man nicht treffen können. Doch klang in ihrer Rede auch mit, dass eine über 150 Jahre währende Tradition verpflichte. Die Gesamtverantwortung, hochwertigen Unterricht zu garantieren, laste nun auf seinen Schultern. Dafür wünschte sie ihm gutes Gelingen, ein glückliches Händchen und Humor.

Der Schulalltag und das Miteinander weiterhin im Fokus


Der Hauptakteur selbst war sich der großen Fußstapfen, die seine Vorgängerin Schade hinterließ, bewusst. Werde er doch sogar beim Bäcker auf sein schweres Erbe und seine Visionen angesprochen. Er wolle dafür sorgen, dass es genau so weiter laufe wie bisher und die Tradition gewahrt werde. Jedoch wolle er bei aller harter Arbeit weiterhin ansprechbar bleiben. Der Schulalltag und das Miteinander müssten weiterhin im Fokus stehen. Sein Dank galt seinem Lehrerkollegium und Ulrike Schade.

Im Schuleltern-, Personal-, Schülerrat und Förderverein herrschte auch einhellige Meinung: Mit Behne wurde auf das richtige Pferd gesetzt. Für viele Eltern sei er schon lange der Favorit gewesen, wie man es ihm bereits bei einem gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch mitgeteilt hatte. Damals gab sich Behn noch zögerlich. Um so größer nun die Freude über seinen Amtsantritt. Von den Eltern gab es eine Schultüte, vom Förderverein eine "Torte ohne Worte". Auch die Schülervertretung, für die Hasan Abu Raya und Alexander Brausmann sprachen, hegen keinen Zweifel an der Eignung ihres neuen Schulleiters. Die Erfahrung, die er in den letzten Jahren am GIS gesammelt habe (Geschichte/Religion), sprächen klar für ihn. Außerdem hätte er bisher immer ein offenes Ohr gehabt und sich für seine Schüler eingesetzt. Freude allerorten. Eine Inauguration könnte durchaus schlechter verlaufen.

Oliver Behn und Ulrike Schade im Interview


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