Ostfalia begeistert Ehemalige des Theodor Heuss Gymnasiums


 Auf Einladung von Professor Dr. Andreas Ligocki besuchte der Ehemaligenverband des Theodor Heuss Gymnasiums jüngst die Fakultät Maschinenbau an der Ostfalia in Wolfenbüttel. Professor Dr. Andreas Ligocki (l.) führte den Ehemaligenverband des THG durch die Ostfalia in Wolfenbüttel. Foto: Ostfalia
Auf Einladung von Professor Dr. Andreas Ligocki besuchte der Ehemaligenverband des Theodor Heuss Gymnasiums jüngst die Fakultät Maschinenbau an der Ostfalia in Wolfenbüttel. Professor Dr. Andreas Ligocki (l.) führte den Ehemaligenverband des THG durch die Ostfalia in Wolfenbüttel. Foto: Ostfalia | Foto: Ostfalia



Wolfenbüttel. Auf Einladung von Professor Dr. Andreas Ligocki besuchte der Ehemaligenverband des Theodor Heuss Gymnasiums jüngst die Fakultät Maschinenbau an der Ostfalia in Wolfenbüttel.

Zum Auftakt gab Ligocki einen Überblick zu den wichtigsten Grunddaten. Rund 1.400 Studierende belegen derzeit die größte technische Fakultät. Pro Semester kommen 150 bis 180 Neuaufnahmen hinzu. Die Gruppen im Lehrbetrieb umfassen maximal 50 Teilnehmer. Das Bachelorstudium (7 Semester) verbindet hierbei theoretisches Wissen und praktische Anwen­dungen auf höchstem Niveau. Darauf aufbauend schließt sich die Masterausbildung und sogar die Promotionsmöglichkeit an. Begleitet wurden die Ehemaligen zusätzlich von Thorsten Wollny, der als Student im 6. Semester und gleichzeitig wissenschaftliche Hilfskraft am Institut tätig ist sowie das FabLab (Fabrication Laboratory = Hightechwerkstatt für Studierende) betreut. Anschließend fand der Besuch des Rechenzentrums statt. Hier erstellte die Gruppe unter Anleitung in einem Schulungsraum ein Bauteil mit Hilfe des professionellen 3D-Computer-Aided-Design-Pro­gramms.

Die Besichtigung der Maschinenhalle war einer der Programmhöhepunkte. Staunend konnte die Fertigung der selbst entwickelten Bauteile mit einem 3D-Drucker begutachtet werden. Der schicht­weise Aufbau mit Hilfe von aufgeschmolzenem Kunststoff faszinierte die Teilnehmer. Zusätzlich erläuterte Ligocki den mit gleichem Verfahren hergestellten „Akkuschrauberrenner“. Er wird auch am Campustag (4. Juni) der Öffentlichkeit präsentiert. Masterstudierende entwickeln den Boliden in diesen Wochen im Rahmen einer Projektarbeit. Der Echteinsatz ist Ende Juni beim Wett­kampf gegen andere Hochschulen vor tausenden von Zuschauern in Hildesheim vorgesehen. Alle Teilnehmer zeigten sich nach dem dreistündigen Besuch äußerst beeindruckt. Nicht nur die hochmoderne Ausstattung, sondern auch die Lehre und Forschung an der Ostfalia verdeutlichten einmal die Rolle von Wolfenbüttel als bedeutender Wissenschaftsstandort. Zitat eines Teilnehmers: „…und Spass macht es noch dazu mit den modernen Technologien zu arbei­ten. Das habe ich heute gelernt!“


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