Sanierung Prinzenpalais - Es gibt noch viel zu tun

Die SPD-Politiker Dunja Kreiser und Jan Schröder sagen ihre Unterstützung bei der Fördermittelsuche zu.

Die Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser (re.) und Landtagsabgeordneter Jan Schröder (2. v. re.) waren tief beeindruckt und zeigten sich begeistert ob des umfangreichen Umbauprojektes Prinzenpalais und dem Engagement des Vorstands von TonArt e.V. mit Jörg und Susanne Bansen sowie Dr. Ulrich Thiele (fehlt auf dem Bild).
Die Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser (re.) und Landtagsabgeordneter Jan Schröder (2. v. re.) waren tief beeindruckt und zeigten sich begeistert ob des umfangreichen Umbauprojektes Prinzenpalais und dem Engagement des Vorstands von TonArt e.V. mit Jörg und Susanne Bansen sowie Dr. Ulrich Thiele (fehlt auf dem Bild). | Foto: Büro Dunja Kreiser

Wolfenbüttel. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser und der SPD-Landtagsabgeordnete Jan Schröder informierten sich während eines Besuchs über den aktuellen Stand der Bauplanungen zur Sanierung des Kulturhauses Prinzenpalais und zeigten sich begeistert von den altehrwürdigen Räumlichkeiten. Darüber berichtet das Büro Dunja Kreisers in einer Pressemeldung.



Seit 1999 veranstaltet der Verein TonArt e.V. regelmäßig Konzerte und Workshops und vermietet Räumlichkeiten des Prinzenpalais samt Flügel an Musiklehrinnen und Musiklehrer. Nun steht in diesem Jahr das 25-jährige Jubiläum der Kulturinitiative an, welches mit zahlreichen Events gefeiert werden soll. Gleichzeitig ist Vorstandsmitglied Jörg Bansen unermüdlich dabei, neue Förderanträge zu stellen, um das Kulturdenkmal an der Reichsstraße in Wolfenbüttel Stück für Stück weiter restaurieren und sanieren zu können.

Verein übernahm 2019


Seit den 90er Jahren befand sich das Prinzenpalais in Privathand von Dr. Matthew John. Dieser hatte bereits umfangreiche Sanierungen vornehmen lassen. 2017 hat Dr. Ulrich Thiele das Gebäude gekauft. Um die kulturelle Nutzung sicherzustellen hat er als Vorsitzender von TonArt e.V. eine Planungsstudie für ein Gesamtkonzept des Prinzenpalais in Auftrag gegeben und zahlreiche Anträge auf Fördermittel auf Landes- und Bundes-Ebene gestellt und sich gleichzeitig um weitere Förderer und Sponsoren bemüht. 2019 hat der Verein TonArt e.V. das Gebäude übernommen.

Zu den aktuellen Projekten zählen neben der geplanten Sanierung einer Wohnung und einiger Türen vor allem die Dachsanierung und die Finanzierung einer Treppenraupe für einen barrierefreien Zugang zum Festsaal. Aber auch der Brandschutz fordert weitgehende Maßnahmen. Hierfür sucht der Vorstand, zu dem neben Bansen und Dr. Thiele auch Susanne Bansen zählt, händeringend nach geeigneten Förderprojekten, um die Sanierung voranzubringen.

Unterstützung zugesagt


Die Abgeordneten Kreiser und Schröder waren begeistert ob des umfangreichen Umbauprojektes Prinzenpalais und dem großartigen Engagement des Vorstands von TonArt e.V.. Beide sagten während des Gesprächs Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Fördermitteln zu und wollen gern auf dem neuesten Stand der Planungen bleiben. Sie seien sehr beeindruckt von dem Projekt an sich, den bereits erfolgten Restaurierungen und den geplanten Maßnahmen, erklärten die beiden SPD-Politiker einmütig.

Im Kulturhaus Prinzenpalais arbeiten neben der Kulturinitiative TonArt e.V. weitere Vereine neben- und miteinander: Die Kulturstadt Wolfenbüttel e.V., der örtliche Kunstverein e.V., das Michael Praetorius Collegium e.V. und der Chor Canto Vivo. Die Sanierungen erfolgen stets in kleinen Schritten, wenn die Finanzierung für einzelne Projekte gesichert sei, erklärte Jörg Bansen. „Es wäre jammerschade, wenn nachfolgende Generationen dieses Haus nicht mehr erleben würden. Dies ist ein offenes Haus, in dem man mit verschiedenen Künsten in Kontakt kommen kann“, ergänzte Susanne Bansen.


mehr News aus Wolfenbüttel


Themen zu diesem Artikel


SPD SPD Wolfenbüttel