Studierende und Schüler entwickeln und bauen Quadrokopter


| Foto: Ostfalia



Wolfenbüttel. In einem bisher einzigartigen Kooperationsprojekt zwischen der Ostfalia Hochschule und den Wolfenbütteler Schulen Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) und Gymnasium im Schloss (GiS), entwickeln und bauen 51 Schüler mit der Unterstützung von bis zu 12 Studierenden in Gruppen eigene Quadrokopter. Am 12. März trafen sich die Beteiligten zum "Kick-off" in der Ostfalia, um die Aufgabenbereiche zu definieren und sich in entsprechende Gruppen aufzuteilen.

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Erstes Treffen der Projektteilnehmer in der Ostfalia (2. von rechts:
Prof. Dr. Andreas Ligocki). Foto: Ostfalia



Neuartig ist hierbei die Zusammenarbeit zwischen Schülern und Studierenden im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Initiiert wurde das Projekt gemeinsam von Prof. Dr. Andreas Ligocki vom Institut für Konstruktion und angewandten Maschinenbau der Ostfalia und den Lehrern Dr. Dirk Hahn und Dirk Raecke vom THG, sowie Sven Bohnstedt, Sebastian Arth und Matthias Mohr vom GiS.

"Ziel des Projekts ist es, dass die technisch interessierten Schüler der 8. und 9. Klasse bis zum Ende des Schuljahres im Sommer, flugfähige Quadrokopter in Eigenleistung herstellen", berichtet Professor Ligocki.

Neben den Schülern arbeiten drei Studierendengruppen an diesem Projekt, deren Aufgabe die Koordination und Organisation, sowie der Bau eines weiteren Quadrokopters ist. Die Gruppen der Schüler und Studierenden sind in mehrere Fachteams unterteilt. So arbeiten die Teams "CAD/ Konstruktion", "Werkstoff/Versuch", "Elektronik/ Regelung" und "Projektmanagement" eng zusammen, um die Fluggeräte am Ende fertigzustellen. Jede Schülergruppe bekommt einen Paten der Hochschule. Das von den Studierenden während der Entwicklung, Fertigung und Montage generierte Know-how wird so bei regelmäßigen Treffen in die jeweiligen Schülergruppen getragen. Neben der Anwendung ihres technischen Wissens, lernen die Studierenden auch die Koordination von Projekten mit mehreren Beteiligten kennen. "Ein spannendes Zusammenspiel für die mehr als 60 Beteiligten - mit eindeutiger Win/Win-Situation für jeden von ihnen!", so Ligocki über die transdisziplinäre Konstellation zwischen Schülern und Studierenden.

Die im Projektverlauf am Computer entworfenen Teile werden als weiteres Highlight später mit dem hochmodernen 3D-Druckverfahren hergestellt. Die Technik hierfür ist an der Ostfalia vorhanden. Bis allerdings die ersten Drohnen abheben, machen sich die Schüler derweil mit der Aufgabenstellung vertraut, sammeln erste Informationen zu Quadrokoptern, definieren Anforderungen, erstellen erste Konstruktionen und führen frühe Festigkeitsuntersuchungen durch.


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