Sturmtief "Sabine": DRK probt den Ernstfall

Am vergangenen Wochenende wütete Sturmtief "Sabine" über der Region. Ausgerechnet an dem Wochenende trafen sich die Mitglieder des DRK Wolfenbüttel zu einer Fortbildung.

Die Helfer des DRK-Einsatzzuges ließen sich an den Geräten im Solferino schulen.
Die Helfer des DRK-Einsatzzuges ließen sich an den Geräten im Solferino schulen. Foto: DRK

Wolfenbüttel. Der Fortbildungstermin des Einsatzzuges im DRK-Kreisverband Wolfenbüttel fiel auf das Wochenende, an dem Sturmtief Sabine über Niedersachsen fegte, was ein Zufall war. Aber es ist kein Zufall, dass sich die ehrenamtlichen Helfer auf Notlagen wie Evakuierungen einstellen. Über die Fortbildung berichtet das DRK Wolfenbüttel.


Viele der Freiwilligen im DRK kennen das Solferino am Exer. In der Regel aber nur in der Rolle des Gastes. Für eine Fortbildung ging es jetzt hinter die Kulissen: Wie funktionieren die Küchengeräte in der Großküche? Welche Mahlzeiten können zügig für mehrere Dutzend Personen gekocht werden? Und wo sind die Vorräte des Schnelleinsatzzugs? „Wir schulen unsere Helfer und Führungskräfte regelmäßig, um im Einsatzfall schnell die Verpflegung von Betroffenen und Einsatzkräften sicherzustellen. Dafür halten wir Vorräte für zirka 150 Personen vor, auch Getränke“, erklärt SEG-Leiter Dirk Jürges. Darüber hinaus hat das DRK Kooperationspartner, über die jederzeit Nachschub organisiert werden kann.

Einsatz von Notstromerzeugern


Zur Schulung gehört auch der Einsatz von Notstromerzeugern und Heizgeräten. „Das Wissen wird unter anderem benötigt, um einen Behandlungsplatz oder eine Notunterkunft einrichten und betreiben zu können. Etwa im Fall einer Evakuierung. Durch die regelmäßige Schulung an und mit den Geräten stellen wir sicher, dass im Einsatzfall allen schnell klar ist, was getan werden muss und wie groß der Aufwand ist“, so Jürges. Zum Einsatz kam das Wissen an diesem Wochenende zum Glück nicht.


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