Vergessene Orte?




Sickte. Vom 19. September bis zum 21. Oktober wird im Herrenhaus Sickte die Ausstellung „Vergessene Orte?“ gezeigt. Veranstalter sind die Gemeinde Sickte und das Netzwerk Baukultur in Niedersachsen. Das Netzwerk ist bei der Suche nach zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Architekturen auch auf das Herrenhaus in Sickte gestoßen.

Neben dem Herrenhaus sind der Ernst-Winter-Saal auf dem Gelände der Hanomag und ein Wohnbunker, beide in Hannover sowie die Fayencen-Manufaktur in Wrisbergholzen vier Beispiele wie ein vergessener und sogar verfallener Ort mit einer neuen Nutzung wieder in neuem Glanz erstrahlen kann. In Sickte wurde 1982 ein Förderverein gegründet, der den Erhalt des barocken Baus vorantrieb. Heute ist das Herrenhaus Sitz der Samtgemeinde und kulturelle Spielstätte. Im Rittersaal haben Standesamt, Konzertflügel und Rednerpult ihren Platz gefunden. Auf diese Orte und ihre „Entdecker“ aufmerksam zu machen, ist das Anliegen des Netzwerkes.

Wie können Orte mit ähnlichem Potential im Alltagsleben unserer Städte und Gemeinden eine größere Rolle spielen? Wer engagiert sich dafür? Die Gemeinde Sickte lädt am Freitag, dem 19. September um 18 Uhr zur öffentlichen Ausstellungseröffnung in den Rittersaal des Herrenhauses Sickte (Am Kamp 12, Sickte) ein. Bettina Adolphs, Sprecherin des Arbeitskreises „Schaufenster“ im Netzwerk Baukultur, erläutert die Hintergründe zur Ausstellung „Vergessene Orte?“ Architekturhistoriker Dr. Simon Paulus, gibt einen Einblick in die Geschichte des Herrenhauses. Der Eintritt ist frei.
Ausstellung: „Vergessene Orte?“
19. September – 21. Oktober 2014
Herrenhaus Sickte, Am Kamp 12, 38173 Sickte
Öffnungszeiten Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 8.30 bis 12.00 Uhr
Dienstagnachmittag: 15.00 bis 18.00 Uhr

Weitere Informationen zum Netzwerk Baukultur in Niedersachsen und seiner Arbeit unter www.baukultur-niedersachsen.de.


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