Viele Botschaften bei der „Schlesischen Adventsfeier“


Hans Meidorn bei seinem
Vortrag . Im Hintergrund  Brunhilde Schölecke, Ernst-Henning Jahn und Gerhard Neumann. Foto: Lorenz
Hans Meidorn bei seinem Vortrag . Im Hintergrund Brunhilde Schölecke, Ernst-Henning Jahn und Gerhard Neumann. Foto: Lorenz | Foto: Lorenz

Fümmelse. Der Bund der Vertriebenen (BdV), Ortsgruppe Wolfenbüttel hatte zur traditionellen Adventsfeier in die „Fümmelse Terrassen“ eingeladen. Viele Besucher und Ehrengäste freuten sich auf die Einstimmung in den Advent.


Als die vom Hause vorbereitete und von Andrea und Dirk Marduf servierte Kaffeetafel mit Streusel- und Mohnkuchen, bei vielen Gesprächen, überwunden war, begann der nachdenklichere Teil, mit dem Lied „Hohe Tannen weisen die Sterne“. Brunhilde Schölecke begrüßte die Besucher und Ehrengäste. Im Programm war der Vorsitzender Georg Hattwig angekündigt. Da Hattwig mit gebrochenem, rechten Arm im Krankenhaus lad, war die Vorsitzende der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Danzig Pommern , eingesprungen.

Die erste Grußbotschaft kam vom stellvertretenden Landrat Uwe Schäfer, oft schon Ehrengast bei den Vertriebenen. Er dankt für den ehrenamtlichen Einsatz, mit Freude, Ausdauer und Mut schlesisches und weiteres ostdeutsches Kulturgut zu pflegen und weiterzugeben . Besonders erfreut waren die Besucher als Ernst-Henning Jahn, langjähriger Landrat im Landkreis Wolfenbüttel, seine lebenserfahrene Botschaft vortrug. „Was ich am ehrenamtlichem Einsatz schätze ist Verlässlichkeit, Vertrauen und selber anpacken, das habe ich bei meinen vielen Begegnungen in ihrem Kreis gesehen, gehört und erlebt. Machen sie weiter, mit Gottes Segen, viel Erfolg", so Jahn.

Nach den Grüßen der Ehrengäste kamen Beiträge aus der Runde. Auf bekannte "Lorenzart", mit Gedicht und Gesang
empfahl Dieter Lorenz, vom „Weihnachtsmarkt“ zum „Weihnachtsfest“ zu kommen, die Weihnachtsbotschaft zu lesen und auch mal eine Krippe zu besuchen. Alte Heimatstimmung brachte Brunhilde Schölecke mit der Lesung. „Hörst du die Glocken der Heimat“. Hans Meidorn erfreute mit dem Gedicht „Advent, Advent“. Erlebnisse und traditionelles Geschehen zur Weihnachtszeit vermittelte Gerhard Neumann. Auch ein Vortrag der nicht im Programm stand, bekam Beifall. Zwischen jedem Vortrag sang man Weihnachtslieder, am Akkordeon begleitet von Karl-Heinz Krull.

Im Schlußwort dankte Brunhilde Schölecke allen Teilnehmern für ihr Kommen und Mitsingen, der Gaststätte für die gelungene Gastfreundschaft, dem Akkordeonspieler für die musikalische Begleitung und allen Vortragenden für die vielen Anregungen für ein gelingendes Weihnachtsfest.


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