Wolfenbüttel. Mit dem Ausbau eines rund 800 Meter langen Abschnitts östlich der Cranachstraße wurde eine bisher unbefestigte Wegeverbindung in einen asphaltierten Radweg umgewandelt. Die Maßnahme schließt eine weitere bestehende Lücke im städtischen Radwegenetz und erhöhe die Qualität der Strecke für den Alltags- und Freizeitradverkehr spürbar, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt am heutigen Montag.
Der erneuerte Streckenabschnitt erstreckt sich etwa 200 Meter nördlich sowie rund 600 Meter südlich der Bundesstraße 79. Insbesondere der nördliche Bereich war in der Vergangenheit durch starke Wurzelaufbrüche beschädigt und nur noch eingeschränkt befahrbar. Im Rahmen der Bauarbeiten wurde der Weg nicht nur neu asphaltiert, sondern auch von ursprünglich 1,60 bis 2.00 Metern auf künftig 2,50 bis 3,50 Meter verbreitert. Der neue Fahrbahnbelag ist pflegeleicht, langlebig und bietet optimale Rolleigenschaften, die den Fahrkomfort und die Sicherheit für Radfahrende verbessern. Die Bauausführung übernahm das Bauunternehmen Matthäi aus Langenhagen.
Bundesförderung unterstützt nachhaltige Mobilität
Die Gesamtkosten der Infrastrukturmaßnahme belaufen sich auf rund 800.000 Euro. Das Projekt wurde über das Bundesförderprogramm „Stadt und Land“ finanziert, wobei etwa 75 Prozent der Summe aus Bundesmitteln bereitgestellt wurden. Mit dem Abschluss der Arbeiten setzt die Stadt Wolfenbüttel ihren Kurs fort, das Radwegenetz systematisch auszubauen und den Radverkehr als sichere sowie umweltfreundliche Mobilitätsalternative zu stärken.

