Wolfenbüttel und Rio: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

von Thorsten Raedlein




Wolfenbüttel. Egal was nun passiert: Noch zweimal Rudelgucken ist Wolfenbüttel sicher. Mit Unterstützung der Deutschen Nationalmannschaft (1:0 gegen Frankreich) zieht die Lessingstadt ins Halbfinale des Public Screenings ein. Am Dienstag um 22 Uhr wird wieder eine Nachtschicht eingelegt. Und dann heißt es: Samstag oder Sonntag, Spiel um Platz 3 oder Finale.

Und überhaupt, Wolfenbüttel und Rio haben ja viel gemeinsam. Rund 3000 begeisterte Fußballgucker waren diesmal auf dem Platz und trotzten der Gluthitze von Wolfenbüttel. Die forderte von den Jungs, Mädels, Männern und Frauen alles ab. In Rio de Janeiro im Stadion waren es zwar ein paar Zuschauer mehr, die Gluthitze dort war aber auch nicht von schlechten Eltern.  Dafür hatte Wolfenbüttel ein erstklassiges Team von 14 Helfern des DRK, die sich bestens um die paar auf dem Schlossplatz aufgetretenen Kreislaufprobleme kümmerten. Vom Platz getragen werden musste in Wolfenbüttel aber niemand…

Während in Rio die Spieler einfach nur schnell sein mussten, um sich mit Hilfe des Gegenwindes etwas Abkühlung zu erlaufen, hatten es die Fußballgucker auf dem Platz deutlich schwerer. Die verteilten "Bang Bangs" waren keine große Hilfe. Die machten nur Krach – aber keinen Wind. Praktischer war es dann schon, mit einer dieser Fähnchen zu wedeln. Da Jogis-Jungs aber nur einmal in der 13. Minute das Tor der Franzosen trafen (Hummels), hieß es wohl wieder bis zum Ende der Partie schwitzen. Mancher Rudelgucker hätte da vielleicht gerne mit Per Mertesacker getauscht. Der war nämlich heute nicht auf dem Platz. Sollte er etwa noch in der Eis-Tonne gesteckt haben? Eis-Tonnen fehlten in Wolfenbüttel auf dem Schlossplatz – dafür hatte ein (!) Rudelgucker einen Fächer dabei…

Ein gravierender Unterschied zwischen den beiden Spielorten ist am Ende aber doch aufgefallen. Während die Wolfenbütteler nach dem Spiel jubelnd und feierwillig vom Platz zogen, stand in Rio noch der Trikottausch auf dem Plan. Der wurde auf dem Schlossplatz doch glatt unterschlagen. Aber wer will schon so ein fremdes, verschwitztes Trikot…

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