Wolfenbüttel: Kräftige Farben in der Kommisse - Ausstellung bis 23. September




Tempera – Die edle Kunst der altmeisterlichen Malerei. Nur wenige Maler arbeiten noch mit dieser aufwendigsten aber auch qualitätsvollsten Technik in der Malerei, die Kunstwerke schafft, die über viele Jahrhunderte ihre Farb- und Leuchtkraft erhalten. Die Wolfenbütteler Künstlerin Claudia Dammasch ist eine davon. 30 ihrer Werke sind bis 23. September in der Kommisse ausgestellt – die Eröffnung ist heute um 19 Uhr.

Organisiert hat die Ausstellung der Kulturstadtverein Wolfenbüttel im Rahmen seiner Reihe „Kunst in der Kommisse“. Seit rund drei Jahren bietet der Kulturstadtverein auf diesem Weg Künstlern aus Wolfenbüttel ein Forum, sich und ihre Werke den Lessingstädtern vorzustellen. „Der Prophet gilt nichts im eigenen Land“, erklärt Vorsitzender Professor Dr. Christoph Helm die Beweggründe, die damals hinter der Idee standen gerade diesen Weg einzuschlagen. „Wir wollen auch die Schwellenangst im Umgang mit zeitgenössischer Kunst abbauen“, so Helm. Die sei in der Reihe „Kunst in der Kommisse“ leicht, da der jeweilige Künstler auch vor Ort ist und Besucher mit ihm direkt in Dialog treten können.

Auch Claudia Dammasch, die ihren Worten zufolge eigentlich schon immer malt, wird mindestens an den Wochenenden anzutreffen sein. Bis Ende der Woche stellte sie in Goslar aus. In Wolfenbüttel waren ihre Werke zuletzt 2003 zu sehen.

Als Tempera werden Farben bezeichnet, deren Pigmente – im Fall der Künstlerin Acrylpigmente – mit einem Bindemittel  gebunden werden.

Gezeigt werden abstrakte Bilder aber auch Werke, die den Weg dahin zeigen. Eines haben sie gemeinsam – kräftige Farben.

Geöffnet ist die Kommisse montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr, am Wochenende von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.


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