Wolfenbüttel: FDP und LINKE können jetzt am Innenstadtkonzept mitarbeiten - CDU will Altstadtsatzung überprüfen

von Marc Angerstein




Der städtische Bauausschuss hat in seiner letzten Sitzung den Weg zur Mitarbeit von FDP und LINKE in einer Arbeitsgruppe freigemacht, die zusammen mit der Stadtverwaltung dem Stadtrat und vorgeschalteten Ausschüssen, Änderungen an der Altstadtsatzung im Rahmen der Erarbeitung des Innenstadtkonzeptes mit entsprechender Bürgerbeteiligung vorschlagen soll.

Ein Antrag der CDU-Fraktion aus dem Mai sah die Bildung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe vor, so das die fraktionslosen Ratsmitglieder Rudolf Ordon (FDP) und Florian Röpke (parteilos für DIE LINKE) keine Mitglieder der Arbeitsgruppe gewesen wären.

Birgit Oppermann (CDU) wollte an der Formulierung des Antrages in einer vorhergegangenen Bauausschusssitzung nichts verändern: “Ich selbst habe damit gar kein Problem, aber unsere Fraktion hat sich sicher etwas dabei gedacht, als sie im Antrag interfraktionell formulierte”, sagte sie damals (WolfenbüttelHeute.de berichtete). Werner Heise (PIRATEN) hatte sich für die Einzelmandatsträger von FDP und LINKE eingesetzt.

Die Arbeitsgruppe soll nach Vorstellung der CDU auch die geltende Altstadtsatzung aus dem Jahr 2001 überprüfen. Deren Gestaltungsansätze stammen größtenteils aus dem Jahr 1983. Die CDU regt deshalb an, die technische, energetische und bauliche Weiterentwicklungen zu berücksichtigen und auch auf geschmackliche Änderungen zeitgemäß zu reagieren.


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