15 Corona-Tote in Pflegeheim - Strafanzeige wegen fahrlässiger Tötung gegen Diakonie

Der Anzeigensteller beruft sich auf Aussagen von Diakonie-Angestellten. Diese berichteten über Missstände in der Einrichtung.

Ein Wolfsburger Anwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen die Diakonie - Den Träger des vom Coronavirus besonders betroffenen Hanns-Lilje-Heims. (Symbolbild)
Ein Wolfsburger Anwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen die Diakonie - Den Träger des vom Coronavirus besonders betroffenen Hanns-Lilje-Heims. (Symbolbild) | Foto: Pixabay

Wolfsburg. Ein Wolfsburger Anwalt hat Strafanzeige wegen fahrlässiger Tötung gegen die Diakonie Wolfsburg erstattet. Hintergrund seien die 15 Corona-Todesfälle im von der Diakonie betriebenen Hanns-Lilje-Heim. Informationen der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung zufolge berufe er sich auf Berichte von Diakonie-Angestellten über Missstände in der Einrichtung.


Die Anzeige sei nach Angaben von Staatsanwaltschafts-Sprecherin Julia Meyer am heutigen Montag eingegangen. Genauere Angaben zum Inhalt könne man noch nicht machen. Das Wolfsburger Pflegeheim kämpft seit Wochen gegen eine steigende Anzahl von Corona-Infektionen unter Bewohnern und Mitarbeiter.

Lesen Sie auch: 15 Corona-Tote und 79 Infizierte in Wolfsburger Altenheim - Höhepunkt noch nicht erreicht


mehr News aus Wolfsburg