Archiv blickt auf Geschichte des Kunstpreises zurück

von Christoph Böttcher


Steffi Crain (links) und Anita Placenti-Grau (rechts) vom Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation mit der Archivalie des Monats. Foto: Christoph Böttcher.
Steffi Crain (links) und Anita Placenti-Grau (rechts) vom Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation mit der Archivalie des Monats. Foto: Christoph Böttcher.

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Wolfsburg. Im Rahmen der Archivalie des Monats hat sich das Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS) mit dem Wolfsburger Kunstpreis "Junge Stadt sieht Junge Kunst" beschäftigt.


Archivar Werner Strauß stieß bei der routinemäßigen Durchsicht der Archivbestände auf eine Akte, in der die Entstehung des Kunstpreises enthalten ist. IZS-Mitarbeiterin Steffi Crain beschäftigte sich daraufhin eingehend mit der Entwicklung dieses Preises von seinen Anfängen in den späten 1950er Jahren bis heute. "Aufgrund der langen Geschichte des Preises, kann hier bereits von einer Tradition gesprochen werden," so Crain. Ursprünglich war vorgesehen, dass Künstler ihre Werke in drei Kategorien selbst einreichen. Dieser Plan wurde allerdings nur sechs Mal so ausgeführt, da sich die Einreichungen schnell häuften und so der Aufwand nicht mehr praktikabel war. Mittlerweile sucht der Kunstbeirat die Preisträger aus, ohne dies noch in verschiedene Kategorien zu unterteilen.

Der Preis war seit Einführung deutschlandweit ausgeschrieben und sollte vor allem junge Künstler fördern. Dabei stellte dies eine Art Gegenpol zum stark technisch ausgerichteten Stadtbild dar. Der diesjährige Preisträger istJulius von Bismarck.