Baby getötet: Vater gesteht

von Robert Braumann


Symbolbild: T. Raedlein
Symbolbild: T. Raedlein | Foto: regionalHeute.de



Braunschweig. Seit Mittwoch muss sich vor dem Landgericht Braunschweig ein 28-jähriger Wolfsburger für den Tod seines dreieinhalb Monate alten Sohnes verantworten. Er soll das Kind so stark geschüttelt haben, dass es an den Folgen verstarb. Die Anklage wirft ihm Körperverletzung mit Todesfolge vor.

"Dem 28-jährigen Angeklagten wird zur Last gelegt, seinen dreieinhalb Monate alten Sohn mehrfach heftig geschüttelt zu haben, als dieser geschrien habe und nicht zu beruhigen gewesen sei. Bei dem Schütteln sei der Kopf hin- und hergeschlagen worden. Ferner habe der Angeklagte den Säugling mit Schwung auf ein Sofa geworfen. Durch das Schütteln habe der Säugling ein Schädel-Hirn-Trauma mit Einblutungen im Schädelinneren, in den Augen und der Nackenmuskulatur erlitten. Am Folgetag sei der Säugling an einer durch das Schädel-Hirn-Trauma verursachten Lähmung verstorben. Diese Folgen habe der Angeklagte bei Beachtung der erforderlichen Sorgfalt erkennen können und müssen", heißt es in der Anklagesschrift. Wie der NDR berichtet, hat der Mann die Tat am ersten Verhandlungstag gestanden. In dem Artikel wird der Vater wie folgt zitiert: "Ich hasse mich dafür. Ich wollte ihm nicht wehtun" Für seine Handlungen habe er keine Erklärung, nach der Obduktion des Kindes habe er immer wieder über Suizid nachgedacht, berichtet der NDR weiter. Für den Prozess sind vier Verhandlungstage anberaumt.


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