Bessere Unterrichtsversorgung an Wolfsburger Schulen


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Foto: Büro Immacolata Glosemeyer | Foto: HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY

Wolfsburg. Diese Nachricht dürfte alle Eltern der Schüler der Peter-Pan-Schule sowie der Grundschule Regenbogenschule freuen: Voraussichtlich im kommenden Schuljahr soll sich die Unterrichtsversorgung in beiden Bildungseinrichtungen deutlich verbessern. Dies gehe aus der Antwort des Landeskultusministeriums auf eine Anfrage der Wolfsburger Landtagsabgeordneten Immacolata Glosemeyer (SPD) hervor. Das Büro der Landtagsabgeordneten informiert in einer Pressemitteilung.


Derzeit sei Wolfsburg mit einer Unterrichtsversorgung von rund 95 Prozent an seinen allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen Schlusslicht, doch Glosemeyer hat sich gemeinsam mit der Stadträtin für Bildung, Iris Bothe, erfolgreich für mehr Einstellungsmöglichkeiten für neue Lehrkräfte eingesetzt.

Die Daten aus der statistischen Erhebung zur Unterrichtsversorgung im Schuljahr 2018/2019 geben Ausschluss über die Situation in Wolfsburgs Klassenzimmern. An den öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in der Stadt stehen insgesamt circa 20.610 Lehrkräfte-Ist-Stunden zur Verfügung. Mit diesen können zwar nicht alle Soll-Stunden abgedeckt werden, aber immerhin alle Stunden des Pflichtunterrichts. „Es freut mich, dass unser Engagement auf Landesebene erste Früchte trägt“, erklärte Glosemeyer, die in der SPD-Landtagsfraktion das Amt der jugendpolitischen Sprecherin ausübt. „Was die Unterrichtsversorgung an Wolfsburgs Schulen anbelangt, herrscht noch Luft nach oben, aber dass die Erteilung des Pflichtunterrichts prinzipiell gewährleistet ist, ist eine positive Meldung.“

Dringend mehr Lehrer benötigt


Die Einstellungsmöglichkeiten für neue Lehrer werden in Niedersachsen den allgemeinbildenden Schulen nach Bedarfslage zugeteilt. Im laufenden Einstellungsverfahren erhielten die Einrichtungen in Wolfsburg 42 Einstellungsmöglichkeiten. 14 Einstellungsmöglichkeiten gingen an Grundschulen, sieben allein an die Grund- und Gesamtschule Leonardo da Vinci sowie vier an zwei Förderschulen. Von den 42 ausgeschriebenen Stellen sind aktuell bereits 18 besetzt. „An der Peter-Pan-Schule in der Nordstadt konnte schon eine der zwei ausgeschriebenen Stellen besetzt werden und an der Grundschule Regenbogen in Westhagen sogar bereits zwei von drei Stellen. Zudem ist für die Regenbogenschule eine Versetzung eingeplant“, so Glosemeyer.

„Die Stellenbesetzungen an der Regenbogen-Schule sind besonders zu begrüßen“, ergänzt Dr. Christa Westphal-Schmidt, die schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion und stellvertretende Ortsbürgermeisterin von Westhagen, „die Schule leistet eine hervorragende pädagogische Arbeit in einem schwierigen Umfeld. Umso wichtiger ist eine gute Unterrichtsversorgung, die ein umfangreiches AG-Angebot und einen qualitativ hochwertigen Ganztagsbetrieb gewährleistet.“ Abschließend konstatiert Glosemeyer: „Wolfsburg ist eine bunte, familienfreundliche Stadt und ich hoffe, dass es in Zukunft mehr dringend benötigte Grundschullehrer und Sonderpädagogen hierherzieht.“


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