CDU: Ost-West-Achse für Radfahrer nicht sicher genug

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Wenn nicht genug Abstand gehalten wird, können Radfahrer auch ohne direkten Kontakt Probleme bekommen. Symbolfoto: Nick Wenkel
Wenn nicht genug Abstand gehalten wird, können Radfahrer auch ohne direkten Kontakt Probleme bekommen. Symbolfoto: Nick Wenkel | Foto: Archiv

Wolfsburg. Geht es nach der CDU-Ratsfraktion muss die Verkehrssicherheit der neuen Ost-West-Achse für Fahrradfahrer noch einmal auf den Prüfstand. In einer Vorlage, die demnächst in die Ausschüsse geht, wird unter anderem ein mangelnder Sicherheitsabstand kritisiert.


Beim Überholen eines Radfahrers mit einem Auto sei laut Straßenverkehrsordnung ein Seitenabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Dies sei bei der neu eingezeichneten Radspur nicht gewährleistet. Dadurch würden Radfahrer gefährdet, so die CDU. Dabei müsse es noch nicht einmal zu einer direkten Berührung des Radfahrers durch PKW oder LKW kommen. Je nach Geschwindigkeit würden aerodynamische Effekte wie Luftverwirbelungen oder Sogwirkungen auftreten, die zu einem Fahrradunfall führen könnten.

Ein weiteres Problem sei die Linksabbieger-Insel für Radfahrer an der Kreuzung Goethestraße/Schillerstraße, die den Radfahrern ein weiteres unsicheres Gefühl gebe. Die Autofahrer müssten die Spur überqueren, um auf ihre Linksabbiegerspur zu kommen. Ein sicheres Linksabbiegen, über die Ampelanlagen, sei derzeit ohne Umbau schon gewährleistet.

Verkehrssicherheit nicht gegeben


Durch die aufgebrachten Fahrbahnmarkierungen, Radfahrschutzstreifen und Fahrstreifen für den gradlinigen Verkehr und den Fahrstreifen für den linksabbiegenden Verkehr, sowie den Fahrstreifen für den Gegenverkehr, entspricht der Platzbedarf für die vorhandenen Verkehrsarten nicht den gültigen Vorschriften. Aus Sicht der CDU ist die Verkehrssicherheit nicht gegeben.


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