Wolfsburg. Seit knapp einer Woche ist das wirtschaftliche und soziale Leben in der Stadt, bedingt durch die Corona-Pandemie, nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Fast alle Geschäfte und Restaurants sind geschlossen, die gesamte Stadt befindet sich in einem noch nie da gewesenen Ausnahmezustand. In einer Pressemitteilung appelliert die Wolfsburger Bürgerstiftung daran, die Wolfsburger Gastronomen nicht zu vergessen.
„Wir von der Bürgerstiftung Wolfsburg möchten an Sie alle appellieren, sich nicht nur an die Hygiene- und Verhaltensvorschriften zu halten, sondern auch an die lokalen Betriebe und Unternehmen zu denken“, erklärt Dr. Udo-Willi Kögler, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.
„Wir haben im vergangenen Jahr mit unserer Aktion „Brotkörbchen“ gesehen, wie viele Wolfsburger Restaurants bereit dazu sind, sich für unsere Stadtgesellschaft einzusetzen. Nun liegt es an uns allen, in diesen schwierigen Zeiten den Wolfsburger Gastronomen etwas zurückzugeben“, erläutert Heidemarie Steinke, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung.
Außer-Haus- oder Lieferservice nutzen
Im Rahmen der Aktion „Brotkörbchen“ wurde über die Dauer von drei Monaten in Wolfsburger Lokalen und Einrichtungen Geld für den Caritas Mittagstisch und die Wolfsburger Tafel gesammelt. Über 8.000 Euro kamen auf diesem Weg zusammen. Jeweils 4.000 Euro gingen an den Caritas Mittagstisch und die Wolfsburger Tafel, um die Menschen in unsere Stadt, denen es nicht gut geht, mit Lebensmitteln zu versorgen.
Der gesamte Vorstand der Stiftung wendet sich an Sie: „Wir bitten alle Wolfsburgerinnen und Wolfsburger darum: Informieren Sie sich, ob die Restaurants in ihrer Nachbarschaft einen Außer-Haus- oder Lieferservice anbieten. Erwerben Sie online Gutscheine lokaler Unternehmen und helfen Sie so allen, die aktuelle Krise möglichst gut zu überstehen“.
Informationen zu den Angeboten lokaler Betriebe gibt es beispielsweise auf der neu eingerichtete Homepage der WMG.
