Einrüstung der Rathausfassade: Bürger sollen geschützt werden

Die Bürger sollen vor herabfallenden Fassadenplatten geschützt werden.

Rathaus A.
Rathaus A. | Foto: Stadt Wolfsburg

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Wolfsburg. Wie im Januar angekündigt und vom Rat der Stadt im Februar beschlossen, rüstet die Stadt das Rathaus A ein, um Bürger und Mitarbeiter vor einem möglichen Herabfallen von Fassadenplatten zu schützen. Dies berichtet die Stadt Wolfsburg.


Die vorbereitenden Arbeiten dafür starten am 14. April. Zunächst werden Bauzäune und Baustellencontainer aufgestellt und große Mengen Gerüstmaterial angeliefert. Ab dem 20. April erfolgt die Demontage und Einlagerung des Glockenspiels. Parallel dazu wird an anderer Stelle bereits mit dem Aufbau des Gerüstes begonnen. Dabei werden wieder große Autokräne und umfangreiche Behelfskonstruktionen zum Einsatz kommen. Der gesamte Aufbau wird bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen. Das Gerüst wird voraussichtlich bis zum Sommer 2021 stehen bleiben und ist zugleich für die Montage von zirka 4.000 Quadratmetern neuen Platten im Jahr 2021 vorgesehen.

Für das Einrüsten und die Standzeit des Gerüsts inklusive aller Nebenarbeiten und Planungskosten hat der Rat insgesamt 1,56 Millionen Euro genehmigt. Zusätzlich hat der Rat 200.000 Euro für die Vorbereitung des Plattenaustauschs bereitgestellt. Darin enthalten sind die Planungskosten sowie die Kosten für die Auswahl geeigneten Materials. Wann die Auswahl in den Steinbrüchen vor Ort tatsächlich erfolgen kann, ist aufgrund der derzeitigen Lage nicht abzusehen.

Wichtig ist, dass der Schutz vor sich möglicherweise lösenden Platten nun durch das Gerüst weiterhin sichergestellt wird. Bisher erfolgte die Sicherung durch regelmäßige Prüfung der Fassade durch einen Sachverständigen. Dabei wurden insgesamt über 90 schadhafte Platten entnommen. Es sind keine Platten heruntergefallen.