Feuerwehr musste 2016 zu mehr Bränden ausrücken

von Bernd Dukiewitz


Die Feuerwehr hatte ein anstrengendes Jahr 2016. Foto: Bernd Dukiewitz
Die Feuerwehr hatte ein anstrengendes Jahr 2016. Foto: Bernd Dukiewitz | Foto: Bernd Dukiewitz

Wolfsburg. 854 Mal mussten die Brandschützer im vergangenen Jahr wegen Feuern ausrücken - 23,4 Prozent öfters als noch im Jahr zuvor. Schuld daran war auch der Brandstifter, der im Bereich Fallersleben und Westhagen Container und Fahrzeuge in Brand steckte.


Seit 1. Januar 2016 gilt eine generelle Rauchwarnmelderpflicht in privaten Wohnungen und Häusern. Dies führt auch dazu, dass die Feuerwehren der Stadt Wolfsburg vermehrt zu entsprechenden Alarmstichworten ausrückten. Insgesamt ist aber positiv festzustellen, dass bei mehr als der Hälfte der gemeldeten Einsätze (zum Beispeil „in der Nachbarwohnung piept ein Rauchmelder“) tatsächlich ein Ereignis vorlagt. Somit konnte in 31 bekannten Fällen Schlimmeres verhindert werden.

Nach erfolgter Abgabe des Krankentransportes im Jahr 2015 an einen privaten Träger, ist die Zahl der von der Berufsfeuerwehr durchgeführten Krankentransporte im Jahr 2016, um fast 80% gesunken (von 1561 auf 333). Dennoch ist besonders der Rettungsdienst mit fast 18.000 Einsätzen stark gefordert gewesen. Der Notarzt musste 0,9 Prozent öfters ausrücken (3233 auf 3262 Fahrten).

Folgende Einsätze haben die Feuerwehr in diesem Jahr besonders gefordert:


• 20.04.16 – Gebäudebrand von zwei Reihenhäusern in der Laagbergstraße
• 21.04.16 – Feuer in Mehrfamilienhaus Steimker Berg
• 06.06.16 – Chlorgasaustritt in privatem Schwimmbad
in Detmerode
• 10.07.16 – Bombenentschärfung – Sandkamp und
VW-Werk evakuiert
• 12.07.16 – bei einem Feuer in der Fritz-Reuter-
Straße kam eine Frau ums Leben
• 12.07.16 – Dachstuhlbrand in Neuhaus
• 12.10.16 – Gebäudebrand in Sülfeld
• Ab Sommer – zahlreiche Container-, Mülltonnen- und PKW-Brände im gesamten
Stadtgebiet


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