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Fraktionen wollen schnelle Hilfe für Schausteller: "Es gibt keine Zeit zu verlieren"

Ein entsprechender Antrag wird bereits am morgigen Mittwoch im Bürgerdiensteausschuss diskutiert.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Pixabay

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30.06.2020

Wolfsburg. Die Corona-Krise hat viele Schausteller und Caterer hart getroffen. Auch das Wolfsburger Schützenfest musste in diesem Jahr leider abgesagt werden. Aktuell besteht aber bis zum 3. Juli durch das Engagement der WMG die Möglichkeit, am Allerpark die Verkaufsstände aufzubauen. "Uns reicht das nicht aus", erklärt die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung. Deshalb beantragten heute die Fraktionen von FDP, PUG und Bündnis 90/Die Grünen, dass die Unterstützung der hiesigen Schausteller und Caterer noch weiter ausgebaut wird. Der Antrag werde bereits am morgigen Mittwoch im Bürgerdiensteauschuss diskutiert.


„Als ich mit meiner Familie am vergangenen Wochenende am Allersee unterwegs war, fiel mir auf, dass mit Ausnahme des Kolumbianischen Pavillons es keinerlei Möglichkeiten zum Kauf von Eis, Süßwaren oder einem warmen Imbiss gegeben hat und hier dringend Abhilfe durch die sowieso schon gebeutelten Schausteller, Foodtruckbetreiber und alle anderen geschaffen werden muss", so Marco Meiners, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg. Zusammen mit seinem Fraktionskollegen Stefan Kanitzky besuchte er die Schausteller und erfuhr von deren Nöten hinsichtlich ihrer schwierigen Umsatzsituation. „Wir bauen auf eine breite Unterstützung bei den anderen Fraktionen und hoffen, dass die Verwaltung diese Idee schnellstmöglich umsetzt. Es gibt keine Zeit zu verlieren“, so Kristin Krumm, Fraktionsvorsitzende der FDP. Andreas Klaffehn, Vorsitzender der PUG-Fraktion fügt hinzu „Die Kosten für ein provisorisches Verlegen der erforderlichen Anschlüsse belaufen sich auf zirka 2.500 Euro und sind somit auch in der jetzigen Haushaltslage gut zu stemmen". Katrin Weidmann, für die Grünen Mitglied im Bürgerdiensteausschuss, fügt hinzu: „Besondere Situationen erfordern manchmal spontane und besondere Lösungen.“


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