Wolfsburg. Berufliche Perspektiven fördern und gesellschaftliche Integration ermöglichen – diesen Ansatz verfolgt das Projekt „Integrationsmoderator Wolfsburg“. Die Wolfsburg AG setzt es in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur Helmstedt, dem Jobcenter Wolfsburg und der Stadt Wolfsburg um und ergänzt damit die bestehenden Aktivitäten zur Fachkräftesicherung und Integrationspolitik.
Aufgabe der Partner ist, Geflüchtete mit Unternehmen in Kontakt zu bringen und bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz sowie der Integration in den Betrieb noch intensiver zu unterstützen. Interessenten erhalten weitere Informationen bei Marcel Standar unter Telefon 05361.897-4661 oder per E-Mail an marcel.standar@wolfsburg-ag.com. Das Wolfsburger Modellprojekt ist eines von 24 Projekten, die das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Kontext der Fachkräfteinitiative Niedersachsen fördert.
„Zahlreiche Branchen in unserer Region machen sich Sorgen über die zukünftige Verfügbarkeit von Fachkräften. Gleichzeitig gibt es viele arbeitssuchende Migrantinnen und Migranten, die geeignet wären, jedoch an einigen Stellen noch Unterstützung benötigen. Da betreuen wir individuell“, sagt Oliver Syring, Vorstand der Wolfsburg AG. Seit 2014 kamen rund 2.100 Geflüchtete nach Wolfsburg. Der Großteil von ihnen ist im ausbildungs- und erwerbsfähigen Alter. Dennoch gestaltet sich die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt aufgrund sprachlicher Barrieren und häufig fehlender anerkannter Qualifikationen schwierig. Während der zweijährigen Projektlaufzeit begleitet die Wolfsburg AG Geflüchtete und potenzielle Arbeitgeber gleichermaßen – von der ersten Kontaktaufnahme über die Praktikums- oder Hospitationsphase hinaus. „Wir helfen bei Behördengängen, informieren über Beratungs- und Förderangebote und kümmern uns um Anliegen rund um die betriebliche und schulische Ausbildung“, berichtet Marcel Standar, der bei der Wolfsburg AG die Aufgabe des Integrationsmoderators übernimmt.
Integrationsprojekt begleitet Geflüchtete in den Beruf
Auch das Wolfsburger Jobcenter beteiligt sich am Projekt. Foto: Magdalena Sydow | Foto: Magdalena Sydow
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