US-Börsen uneinheitlich - Trumps UN-Rede dämpft Hoffnungen

Die US-Börsen haben sich am Dienstag uneinheitlich entwickelt.

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US-Fahne an der New York Stock Exchange (Archiv)
US-Fahne an der New York Stock Exchange (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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New York. Die US-Börsen haben sich am Dienstag uneinheitlich entwickelt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.863 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.


Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.765 Punkten hauchzart im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 30.730 Punkten 0,8 Prozent im Plus.

Nachdem die Wall Street noch optimistisch in den Handelstag gestartet war, sorgten Aussagen von US-Präsident Donald Trump für einen Dämpfer. Er erwarte erst nach den Kongresswahlen am 3. November ein Abkommen mit dem Iran, sagte Trump am Dienstag in der UN-Generaldebatte.

Zuvor hatten Äußerungen Teherans, dass man die Straße von Hormus innerhalb von sieben Tagen wieder öffnen könnte, wenn die USA den militärischen Druck verringern und ihre Blockade der iranischen Häfen aufheben würden, Hoffnung verbreitet.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1449 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8734 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.367 US-Dollar gezahlt (+0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 122,62 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 98,24 US-Dollar, das waren 210 Cent oder 2,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.