Jungbulle in der Nacht ausgebüxt – Polizei ergreift letzte Möglichkeit

Das Tier sorgte für Gefahr auf der K114 und in der Nähe der ICE-Strecke und musste laut Polizeiangaben erschossen werden.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg. Gestern Abend war ein 350 Kilogramm schwerer Jungbulle aus einem Stall im Ilkerbruch ausgebüxt. Aufgrund der Nähe zur K114 und der ICE-Strecke wurden sofort intensive Suchmaßnahmen nach dem Tier eingeleitet.



Die K114 war am Abend kurzfristig gesperrt und die Züge fuhren „auf Sicht“, berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung. Gegen 1 Uhr konnte der Jungbulle durch einen eingesetzten Polizeihubschrauber in einem Gebüsch gefunden werden. Das Tier sei soweit erkennbar sehr aufgeregt und verletzt gewesen.

Das Tier konnte nicht eingefangen werden


Trotz intensiver Bemühungen sei es nicht gelungen, geeignete Fachleute mit einem Betäubungsgewehr einzusetzen. Eine Annäherung an das Tier sei nicht möglich und zu gefährlich gewesen. Der Eigentümer behielt den Jungbullen unter Kontakt mit der Polizei im Verlauf der Nacht im Auge.

Am Morgen war die Lage unverändert, sodass es in Abstimmung mit dem Eigentümer keine andere Möglichkeit gab, als das Tier durch Einsatzkräfte der Polizei aus gefahrenabwehrenden Gründen zu erschießen, teilt die Polizei mit.

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