Kerkenkita: PUG sieht Ortsrat Ehmen/Mörse übergangen

von Christoph Böttcher


Die Kita in Mörse sorgt für Unmut im Ortsrat. Symbolfoto: Anke Donner
Die Kita in Mörse sorgt für Unmut im Ortsrat. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner

Ehmen/Mörse. Rüdiger Golz, Fraktionssprecher der Politisch unabhängigen Gemeinschaft (PUG), erhielt am 24. April eine E-Mail der Verwaltung, in der über die provisorische Nutzung des Bolzplatzes durch die Kerkenkita informiert wurde. Das hätte der Ortsrat entscheiden müssen, so Golz.


Streitpunkt dabei ist für Golz und seine Fraktion unter anderemdie Wahl des Spielgeländes für die Kita: Teile des Bolzplatzes in Mörse sollen dafür genutzt werden. Dieser liegt gegenüber der Grundschule, auf deren Gelände die Kerkenkita derzeit untergebracht ist. Laut Golz entstehen dadurch allerdings mehrere Probleme. So müssten die Kinder eine Straße überqueren, die Toiletten seien zu weit entfernt und die Kosten seien zu hoch, da nach dem Provisorium alles zurückgebaut werden müsse. Stattdessen schlägt er vor, eine Rasenfläche an der Schule zu nutzen, da hier beispielsweise aufgebaute Spielgeräte erhalten bleiben könnten.

Das größte Problem stellt für Golz jedoch das Übergehen des Ortsrates dar, besonders, weil dies nun schon zum zweiten Mal geschehen sei. Entsprechend richtete er eine Anfrage an die Verwaltung, warum dies nicht mit den Ortsratsmitgliedern diskutiert wurde und wer diese Entscheidung getroffen hätte.


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