Kinder, Kunst und Kultur: Großevent "Luftsprünge" auf 2021 verschoben

Die "Luftsprünge" finden eigentlich alle zwei Jahre am Schillerteich statt und bieten Familien eine "spielerische Auszeit vom Alltag". Aufgrund der unsicheren Entwicklungen der Corona-Krise wird die Veranstaltung auf das kommende Jahr verschoben.

Das Kunst-Event "Luftsprünge" wird verschoben (Symbolbild).
Das Kunst-Event "Luftsprünge" wird verschoben (Symbolbild). | Foto: Pixabay

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Wolfsburg. In den vergangenen Tagen wurden zahlreiche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Bisher waren die "Luftsprünge" noch nicht dabei, da sie erst im Juni stattfinden sollten. Nun mehren sich aber die Absagen und Verschiebungen von Veranstaltungen, die für Juni geplant sind. Angesichts der aktuellen Lage und der bestehenden Unsicherheit, wann die derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder aufgehoben werden, fehlt den verantwortlichen Planern die Zeit, um das Großevent "Luftsprünge 2020" angemessen vorzubereiten. Aus diesem Grunde hat der Verwaltungsvorstand der Stadt Wolfsburg entschieden, dass die nächsten Luftsprünge erst im Sommer 2021 stattfinden werden, wie die Stadt in einer Presseinformation verkündet.


Stadträtin Iris Bothe, Geschäftsbereichsleiterin Jugend Katharina Varga und Stadtjugendpfleger Gunnar Czimczik danken dem Vorbereitungsteam und den vielen ehrenamtlichen Helfern aus den Vereinen und Verbänden, die bis heute schon viel Zeit und Engagement in die Vorbereitungen investiert haben. "Es ist wirklich bedauerlich, dass wir diesen Schritt gehen mussten", führt Iris Bothe weiter aus, "aber in der aktuellen Situation blieb uns keine andere Wahl. Ein neuer Termin steht noch nicht fest und wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht."

Prioritäten haben sich verschoben


Die Luftsprünge finden alle zwei Jahre am Schillerteich statt und werden durch den Geschäftsbereich Jugend, Abteilung Jugendförderung, gemeinsam mit vielen Partnern organisiert. Kinder- und Jugendarbeit und Kunst und Kultur für Familien prägen an diesem Wochenende das Stadtbild und ermöglichen Kindern und ihren Familien eine spielerische und "nicht-kommerzielle" Auszeit vom Alltag. Die Abteilung Jugendförderung sei derzeit mit dem Projekt "Wir helfen" und anderen Aufgaben beschäftigt und bringe sich aktiv ein, das soziale Leben in der Stadt aufrecht zu erhalten. Prioritäten haben sich verschoben und das sei angesichts der aktuellen Lage auch mehr als notwendig.