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Wolfsburg: Kindergarten in Flammen - Gasexplosion befürchtet



Kindergarten in Flammen: Gasexplosion befürchtet

Am heutigen Mittwochvormittag geriet in Wolfsburg ein Kindergarten in Brand. Als das Feuer ausbrach, befanden sich über 30 Kinder im Gebäude.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Kai Baltzer

Wolfsburg. Am Mittwochvormittag geriet aus bisher unbekannter Ursache ein Kindergarten in der Theodor-Heuss-Straße in Detmerode in Brand. Das berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung. Alle Kinder und Erzieher konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass keine Personen verletzt wurden. Zwischenzeitlich bestand die Gefahr, dass zwei Gasflaschen explodieren könnten.



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Gegen 10:30 Uhr sei die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Wolfsburg am heutigen Mittwoch alarmiert worden, dass in dem Kindergarten in der Detmeroder Theodor-Heuss-Straße ein Feuer ausgebrochen ist. Als Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst mit insgesamt 60 Kräften vor Ort eintrafen, habe der Vorbau bereits in Flammen gestanden, ebenso die hölzerne Überdachung des Eingangsbereichs.



Kinder in Sicherheit gebracht


Dank des beherzten Eingreifens und Handeln der Erzieherinnen hätten die 32 Kinder der Gruppe umgehend über den Garten in Sicherheit gebracht werden können. Zwei weitere Kindergartengruppen befanden sich auf einem Spaziergang und hätten von dem Brand zunächst nichts mitbekommen.


Gasflaschen nahe dem Brandherd


Da zunächst angenommen wurde, dass sich Gasflaschen in den Räumlichkeiten befinden, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Polizei hatte weiterhin zur Freihaltung der Rettungswege die Theodor-Heuss-Straße bereits in Höhe der Lutonstraße abgeriegelt, sodass auch die Buslinie 201 der WVG betroffen war und keine Haltestelle in dem Bereich anfahren konnte. Über Rundfunkdurchsagen wurden die Verkehrsteilnehmer über die Sperrung informiert.

Busse fuhren Kinder zur Kirche


Zur vorübergehenden Unterbringung der Kinder habe die WVG zwei Linienbusse eingesetzt, die die evakuierten Kinder, samt ihren Erzieherinnen zu einer nahegelegenen Kirche gebracht hätten. Die dortige Pastorin habe sofort nach Bekanntwerden des Brandes die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Die Feuerwehr hatte zwischenzeitlich zwei Gasflaschen aus dem Brandbereich entfernt und nach gut 1,5 Stunden konnten die Einsatzkräfte "Feuer aus" melden. Zur Nachkontrolle hätten die Brandbekämpfer noch das Dach geöffnet, um eventuelle Glutnester abzulöschen. Für die Ermittlung der Braundursache ist nun die Polizei zuständig.


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