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Lehrer und Erzieher in Wolfsburg bekommen ein Corona-Testangebot



Lehrer und Erzieher in Wolfsburg bekommen ein Corona-Testangebot

Nach den Schulungen der Mitarbeitenden durch das DRK besteht die Möglichkeit, sich mittels eines Schnelltestes bis zu zweimal wöchentlich zu testen.

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Symbolbild Foto: Alexander Dontscheff

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Wolfsburg. Die Verwaltung der Stadt Wolfsburg führt ein Corona-Testangebot für Personal an Kitas und Schulen ein. Die Teststrategie dient insbesondere dem Schutz des pädagogischen Personals in Kitas und Schulen. Gleichzeitig unterstützt es den Notbetrieb beziehungsweise den regulären Betrieb. Nach den Schulungen der Mitarbeitenden durch das DRK besteht die Möglichkeit, sich mittels eines Schnelltestes bis zu zweimal wöchentlich zu testen. Das berichtet die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung.



Das Angebot gilt für pädagogische Fachkräfte sowie für weiteres Personal an Kitas und Schulen, wie Ganztagspersonal, Mitarbeitende im Sekretariat, Hausmeister, Schulbegleitungen und Mensapersonal. Die Tests werden überwiegend durch die Stadt Wolfsburg finanziert. Dabei sehen die aktuellen Planungen des Landes vor, dass 50 Prozent der Kosten für jeweils einen Test pro Woche für Kita-Personal erstattet werden.

Leicht anwendbare Tests fehlten bislang


Die Diskussion zu Testungen wird seit geraumer Zeit geführt, allerdings fehlte es auch eine Zeit lang an geeigneten Tests, die durch nichtmedizinisches Personal durchgeführt werden können. Gerade Erzieher und Tagespflegepersonen hätten kaum Möglichkeiten, sich im verantwortlichen pädagogischen Umgang mit den Kindern in der Tageseinrichtung oder Tagespflege zu schützen. "Die Stadt Wolfsburg will einerseits den besonders belasteten pädagogischen Fachkräften den bestmöglichsten Schutz gewährleisten und zum anderen dafür eintreten, dass Eltern in diesen Zeiten eine Möglichkeit zur Vereinbarung von Familie und Beruf haben”, erklärt Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration. "Es zeichnet die Wolfsburger Trägerlandschaft aus, dass wir uns in diesen Zeiten so unterstützen. Mein Dank gilt dem DRK."



Bei den Schnelltestungen wird die Stadt von den positiven Erfahrungen des Deutschen Roten Kreuz in Wolfsburg profitieren, das bereits seit einigen Wochen Schnelltestungen in pädagogischen Einrichtungen anbietet. "Wir führen das Verfahren schon seit einigen Wochen durch. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen sich schulen und können dann in den Einrichtungen beziehungsweise Schulen die Kolleginnen und Kollegen testen. Bis jetzt haben wir damit ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht", erklärt Thorsten Rückert, DRK Wolfsburg. Das DRK wird nun auch Schulungen für die Mitarbeitenden in Kitas und Schulen anbieten.

Angebot gilt solange, bis die Berufsgruppen geimpft sind


Das Testangebot soll solange gelten, bis die Berufsgruppe der pädagogischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen, Großfamiliennestern und die Tagespflegepersonen ein Impfangebot erhalten. Da die Priorisierungen für Corona-Impfungen auf Bundesebene aktuell erneut diskutiert werden, wird der Einkauf der Schnelltests in Wolfsburg etappenweise organisiert, um wirtschaftlich mit den Mitteln der Stadt umzugehen. "Wir haben in den letzten Monaten die Konsequenzen der Einschränkungen von Kindertageseinrichtungen und Schule erlebt, daher hoffe ich auf die Einsicht, pädagogisches Personal bei den Impfangeboten vorzuziehen", so Stadträtin Iris Bothe. Eine entsprechende Änderung wurde im Rahmen der heutigen Bund-Länder-Konferenz in Aussicht gestellt (regionalHeute.de berichtete).

Aktuell arbeiten rund 1.300 Personen in den Wolfsburger Kindertagesstätten und etwa 700 Personen in den Schulen. Ausgenommen sind hierbei Lehrkräfte des Landes, da das Kultusministerium angekündigt hat, hier im Rahmen der Arbeitgeberverantwortung eigenverantwortlich testen zu lassen.


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