Nach fünf Monaten Bauzeit: Hier rollen jetzt vier neue Rolltreppen

Auch ein neuer Aufzug geht jetzt an dieser Tiefgarage in den Betrieb. Insgesamt ließ sich die Stadt das 1,1 Millionen Euro kosten.

Neuer Aufzug, neue Rolltreppen: Oberbürgermeister Dennis Weilmann schaut sich im Beisein von Steffen Schultze (Leiter Geschäftsbereich Grundstücks- und Gebäudemanagement), Feride Yaldizli (Geschäftsführerin Kunstmuseum Wolfsburg), Kai-Uwe Hirschheide (Erster Stadtrat und Stadtbaurat), Marc-Frederik Augath (Geschäftsführer der Aufbau-Gesellschaft Wolfsburg mbH) und Tino Deich (Stv. Leiter Geschäftsbereich Hochbau, v.l.n.r.) den Betriebsstart des Aufzugs und der Rolltreppen am Kunstmuseum an.
Neuer Aufzug, neue Rolltreppen: Oberbürgermeister Dennis Weilmann schaut sich im Beisein von Steffen Schultze (Leiter Geschäftsbereich Grundstücks- und Gebäudemanagement), Feride Yaldizli (Geschäftsführerin Kunstmuseum Wolfsburg), Kai-Uwe Hirschheide (Erster Stadtrat und Stadtbaurat), Marc-Frederik Augath (Geschäftsführer der Aufbau-Gesellschaft Wolfsburg mbH) und Tino Deich (Stv. Leiter Geschäftsbereich Hochbau, v.l.n.r.) den Betriebsstart des Aufzugs und der Rolltreppen am Kunstmuseum an. | Foto: Stadt Wolfsburg

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Wolfsburg. Nach rund fünf Monaten Bauzeit ist der direkte Zugang vom Hollerplatz zur Tiefgarage Rathaus B laut einer Pressemitteilung der Wolfsburger Stadtverwaltung wieder frei. In dieser Woche gingen die vier neuen Rolltreppen und der neue Aufzug in Betrieb. Wer sein Auto in der Tiefgarage abstellt, kann damit wieder direkt über den Hollerplatz in Richtung Rathaus, Kunstmuseum und Innenstadt gelangen. Die Kosten liegen bei rund 1,1 Millionen Euro und damit im Rahmen des dazugehörigen Ratsbeschlusses.



„Viele Wolfsburgerinnen und Wolfsburger und auch Gäste unserer Stadt nutzen die Tiefgarage als direkten Weg in die Innenstadt. In den vergangenen Monaten haben wir an einer zentralen Stelle in moderne und verlässliche Infrastruktur investiert, von der die Menschen jeden Tag ganz unmittelbar profitieren“, sagt Oberbürgermeister Dennis Weilmann. Aufzug und Rolltreppen waren insgesamt fast 35 Jahre alt. Sie stammten noch aus der Zeit der Erbauung der unter dem Kunstmuseum und dem Rathaus B liegenden Tiefgarage. In den vergangenen Jahren waren sie zunehmend reparaturbedürftig und bedurften nun eines Komplettaustauschs.

Neue Technik arbeitet nur, wenn sie gebraucht wird


Die neuen Anlagen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und arbeiten deutlich effizienter als ihre Vorgänger. Besonders anschaulich zeigt sich das bei den Rolltreppen: Werden sie eine Minute lang nicht genutzt, fahren sie automatisch langsamer. Nach zwei Minuten ohne Nutzung schalten sie sich ab. Nähert sich wieder jemand, starten sie automatisch. Auch der Aufzug wurde technisch vollständig erneuert. An die Stelle des bisherigen Hydraulik-Aufzugs tritt ein moderner, barrierefreier Seilaufzug mit einer Tragkraft von 630 Kilogramm.

„Die alten Anlagen haben fast 35 Jahre ihren Dienst getan. Zuletzt waren Reparaturen allerdings immer häufiger notwendig. Der Komplettaustausch war deshalb die sinnvollste Lösung. Mit der neuen Technik erhöhen wir die Zuverlässigkeit sowie die Langlebigkeit und senken gleichzeitig den Energieverbrauch. Gerade die automatische Steuerung der Rolltreppen sorgt dafür, dass Energie nur dann eingesetzt wird, wenn die Anlagen tatsächlich gebraucht werden“, erklärt Erster Stadtrat und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

Neu ist auch die farbige LED-Beleuchtung an den Rolltreppen. Sie wertet den Bereich optisch auf und zeigt zugleich die jeweilige Fahrtrichtung an. Die Rolltreppen sind je nach Parkebene rund neun beziehungsweise elf Meter lang und wiegen jeweils etwa fünf bis sechs Tonnen.

Bauzeit für weitere Arbeiten genutzt


Nicht nur Aufzug und Rolltreppen wurden in den vergangenen Monaten erneuert. Parallel erhielt der Bereich in der ersten Tiefgaragenebene eine neue LED-Beleuchtung und eine neue Bodenbeschichtung. Außerdem wurden die Bodenöffnungen für die neuen Anlagen angepasst sowie Maler- und Metallbauarbeiten ausgeführt.

Bereits zu Beginn der Arbeiten hatte das Kunstmuseum die Decke über dem Bereich streichen und Fassadenflächen reinigen lassen. Mit der Freigabe von Aufzug und Rolltreppen sind die im Frühjahr begonnenen Arbeiten am Zugang zur Tiefgarage Rathaus B abgeschlossen.