Wolfsburg. Nachdem das Bewegungsbecken im Klinikum deutlich in die Jahre gekommen ist und eine anstehende Sanierung unwirtschaftlich wäre, hat sich die Stadt unter Einbeziehung der bisherigen Nutzer dazu entschieden, in Klinikumsnähe ein zeitgemäßes Angebot auf den Weg zu bringen. Wie die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung berichtet, befindet sich die Planung nun in den letzten Zügen.
Nach Gesprächen mit möglichen Investoren seien die Rahmenbedingungen nun so weit geklärt, dass dem Rat vorgeschlagen werden kann, ein geeignetes Grundstück auf dem Klinikumsgelände für einen Investor bereitzustellen, der das Vorhaben dann verwirklichen kann.
Den Standort des Klinikums stärken
"Der Einsatz der engagierten Nutzer hat uns den Bedarf für ein therapeutisches Wasserbecken deutlich gemacht und damit die Suche nach einer Alternative ausgelöst", sagt Klinikumsdezernentin Monika Müller. Die zahlreichen Zuschriften und persönlichen Gespräche hätten allen Beteiligten die Bedeutung von Bewegungsmöglichkeiten gerade für mobilitätseingeschränkte, ältere Menschen oder auch für Patienten in Rehabilitationsmaßnahmen oder zur Prävention verdeutlicht und damit eine inzwischen weitergehende Planung eingeleitet: Angedacht ist, neben dem Bewegungsbad auf dem Grundstück auch andere Nachfragen umzusetzen, so beispielsweise zusätzliche Kitaplätze oder auch betreutes Wohnen oder Kurzzeitpflege zu schaffen. Damit können sowohl für Patienten des Klinikums als auch für Mitarbeiter mit kleineren Kindern passende Angebote geschaffen werden, die den Standort des Klinikums insgesamt stärken und ergänzen.
Ein modernes Bad für den Klinikumscampus
"Wenn die Politik mitgeht, kommen wir dem Ziel, das unwirtliche Bewegungsbecken durch ein modernes Bad zu ersetzen, ein deutliches Stück näher und können zugleich auch auf dem Klinikumscampus neue und zukunftsweisende Angebote schaffen", freut sich Monika Müller.

