Umweltminister will Zölle auf chinesische Plug-in-Hybride

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) will Zölle auf Plug-in-Hybride aus China.

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Chinesische Fahne (Archiv)
Chinesische Fahne (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Berlin. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) will Zölle auf Plug-in-Hybride aus China. Bei der Elektromobilität wie bei der Batterieproduktion brauche Deutschland ein "Level Playing Field" mit China, also faire Wettbewerbsbedingungen, sagte Schneider der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Das sei momentan nicht der Fall, allein schon wegen der massiven Unterbewertung der chinesischen Währung.


Für rein batterieelektrische Autos gebe es schon Ausgleichszölle, für chinesische Plug-in-Hybride bislang nicht. Das müsse sich ändern, so der Minister.

Er sei dafür, für chinesische Plug-in-Fahrzeuge vergleichbare Zölle einzuführen wie für vollelektrische Fahrzeuge, sagte der SPD-Politiker. "Wir sind weltoffen, aber nicht naiv." Das Ziel müsse sein, die Kompetenzen im Fahrzeugbau und bei den entscheidenden Technologien - etwa der Batterieproduktion - in Deutschland zu halten oder neu aufzubauen.

Sollte es in den nächsten Jahren nicht gelingen, eine eigene Batteriewertschöpfung bei uns aufzubauen, müsse man auch über Joint Ventures nachdenken. Chinesische Unternehmen hätten in diesem Bereich einen großen Know-how-Vorsprung. Dann sollten sie ihre Batterien und Komponenten in Europa produzieren - nicht nur aus Asien heraus, so Schneider weiter.

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