Wolfsburg. Die Stadt Wolfsburg hat in der Nordstadt mit der altersfreundlichen Quartiersarbeit in der Tiergartenbreite und Teichbreite begonnen. Im Januar habe ein erstes Treffen mit verschiedenen Einrichtungen aus der Nordstadt, wie Wohnungsgesellschaften, Einzelhandel, Pflegeeinrichtungen sowie Begegnungseinrichtungen statt gefunden, wie die Stadt berichtet.
Während dieses Austauschs wurde aufgezeigt, welche Angebote in den Bereichen Freizeit, Gesundheit, Begegnung, Wohnen, Pflegeversorgung, Ehrenamt und weiteren bereits in der Nordstadt zu finden seien. Aufgrund des demografischen Wandels würden sich jedoch weitere Fragen stellen: Welche Angebote wären zusätzlich wünschenswert, um möglichst lange in der eigenen Wohnung verbleiben zu können? Wie kann eine Versorgung gestaltet werden – angesichts des Fachkräftemangels in der Pflege? Wie viel eigenes Engagement ist nötig, um länger geistig sowie körperlich fit und mobil zu bleiben? Welche Angebote können Begegnung und Freizeitgestaltung ermöglichen?
Digital für ein gutes Miteinander
Zu diesen Fragen sollen noch im Frühjahr jene zu Wort kommen, um die es gehe. Menschen aus und in der Nordstadt. Im Rahmen der Quartiersarbeit wolle die Stadtverwaltung im gemeinsamen Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Einrichtungen und Anbietern vor Ort dann Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten klären und erarbeiten. Das Quartiersmanagement Nordstadt werde die Nachbarschaftsplattform nebenan.de nutzen, um über Veranstaltungen und Neues aus der Altenarbeit zu informieren, sowie Raum für Ideen und Anregungen zu geben. nebenan.de sei für einen gezielten lokalen und vor allem auch geschützten Dialog direkt mit der Nachbarschaft bestens geeignet.
"Ein gutes Miteinander fängt mit einer guten Nachbarschaft an", sagt Stadträtin Monika Müller. "Aber gerade ältere Menschen sind manchmal nicht mehr mobil genug, um Nachbarschaftskontakte durch Besuche oder Gespräche am Gartenzaun zu pflegen. Hier kann Digitalisierung auch für ältere Mitbürger Vorteile bringen – gerade wenn es darum geht, Kontakte auch in der Nachbarschaft über Generationen hinweg aufzubauen und zu pflegen. Digitalisierung soll ja gerade nicht ausgrenzen, sondern dazu dienen, Menschen einzubeziehen".

