Schreiender Mann beleidigt Passanten und zieht Messer

Da sich der Wolfsburger offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand wurde er mit seinem Einverständnis in eine Fachklinik eingewiesen.

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Symbolbild. | Foto: Alexander Panknin

Wolfsburg. Ein 54-jähriger Wolfsburger beleidigte am Donnerstagvormittag, gegen 10 Uhr, mehrere Passanten in der Fußgängerzone und hielt dabei ein Messer in der Hand. Verletzt wurde niemand. Der offensichtlich psychisch kranke Mann wurde in eine Klinik eingewiesen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Polizei am Freitag hervor.



Am Donnerstagvormittag gingen zwei 34 und 38 Jahre alte Wolfsburgerinnen durch die Fußgängerzone. Im Bereich der City-Galerie kam der 54-Jährige auf die Frauen zu und beleidigte sie. Als die 34-Jährige ihn ansprach, sie in Ruhe zu lassen, holte der Mann plötzlich ein Messer aus seiner Tasche und hielt es in der Hand. Konkrete Bedrohungen äußerte er nicht, dennoch empfanden die Frauen die Situation bedrohlich. Der Wolfsburger warf sein Messer weg und ging weiter in Richtung der Brunnen. Die Frauen verständigten die Polizei und folgten dem 54-Jährigen mit ausreichendem Abstand. Kurze Zeit später hielt er ein weiteres Messer in der Hand. Im Bereich der Brunnen schrie er zwei 16- und 17-jährige Jugendliche an und beleidigte diese. Beim Eintreffen der Polizei hatte er sein Messer bereits weggeworfen.


Bei seiner Festnahme schrie der 54-Jährige unkontrolliert um sich. Dem Mann wurden Handschellen angelegt und er wurde zur Polizeiwache transportiert. Da sich der Wolfsburger offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand wurde er mit seinem Einverständnis in eine Fachklinik eingewiesen.


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