Sons of the East bringen australischen Folk nach Wolfsburg

Die Band begeistert das Publikum allein mit harmonischem Satzgesang, akustischen Instrumenten und sympathischer Bühnenpräsenz.

von Stefan Stümpel


Sons of the East begeistern das Wolfsburger Publikum.
Sons of the East begeistern das Wolfsburger Publikum. | Foto: @fotobully

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Wolfsburg. Besser hätten die Bedingungen kaum sein können: Bei sommerlichen Temperaturen und vor einer gut gefüllten Porsche-Bühne haben Sons of the East am Sonntagabend das Publikum beim Sommerfestival der Autostadt begeistert. Mit ihrem Mix aus Folk, Indie und Country sorgte die australische Band für einen entspannten, zugleich mitreißenden Konzertabend.



Schon mit den ersten Songs wurde deutlich, warum Sons of the East in den vergangenen Jahren international eine stetig wachsende Fangemeinde gewonnen haben. Im Mittelpunkt standen die Gründungsmitglieder Jack Rollins (Gesang, Gitarre), Nic Johnston (Gesang, Keyboard, Banjo) und Dan Wallage (Gitarre, Banjo), die für die Tour von Schlagzeug und Bass unterstützt werden. Gemeinsam überzeugte die fünfköpfige Liveband mit handgemachter Musik, mehrstimmigem Gesang und eingängigen Melodien. Genau das kam in Wolfsburg bestens an.

Besondere Atmosphäre beim Sommerfestival der Autostadt


Immer wieder klatschte das Publikum im Takt, sang Refrains mit und belohnte die Musiker mit begeistertem Applaus. Die Band zeigte sich dabei nahbar, bedankte sich mehrfach für den herzlichen Empfang und genoss sichtlich die besondere Atmosphäre unter freiem Himmel.

Zum abwechslungsreichen Programm gehörten unter anderem die Publikumslieblinge „Into the Sun“, „California“ und „Palomar Parade“. Vor allem bei den bekannteren Titeln verwandelte sich der Bereich vor der Bühne in eine große Mitsingkulisse. Während ruhigere Stücke mit konzentrierter Aufmerksamkeit verfolgt wurden, luden die rhythmischeren Songs viele Besucher zum Tanzen und Mitklatschen ein.

Sons of the East versprühten eine sympathische Bühnenpräsenz.
Sons of the East versprühten eine sympathische Bühnenpräsenz. Foto: @fotobully



Die besondere Stärke von Sons of the East liegt dabei in ihrer Authentizität. Ohne große Showelemente schaffen sie es, allein mit harmonischem Satzgesang, akustischen Instrumenten und sympathischer Bühnenpräsenz eine Atmosphäre zu erzeugen, die gleichermaßen entspannt wie mitreißend ist. Gerade diese Unaufgeregtheit machte den Reiz des Abends aus.

Sons of the East brachten das Publikum zum Mitsingen und Klatschen.
Sons of the East brachten das Publikum zum Mitsingen und Klatschen. Foto: @fotobully



Nach mehreren Zugaben verabschiedete sich die Band unter großem Jubel. Mit lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum für einen stimmungsvollen Konzertabend, der eindrucksvoll zeigte, warum Sons of the East zu den gefragtesten Vertretern der modernen Folk-Szene zählen.

Das Sommerfestival der Autostadt bewies damit einmal mehr, dass es auch mit internationalen Künstlern jenseits des Mainstreams ein großes Publikum erreicht. Für viele Besucher dürfte der Auftritt der australischen Band zu den musikalischen Höhepunkten des diesjährigen Festivals gehören.